Schlagwort: Mentaltraining

Welchen Hut trägst du heute?

JEDEN TAG TRAGEN WIR EINEN GEDANKEN*HUT. NICHT IMMER TUN UNS DIE DARIN VERSTECKTEN GEDANKEN GUT. DARUM WÄHLE WEISE, WELCHEN HUT DU HEUTE TRÄGST.

Es sind viele Hüte, die wir täglich tragen. Manche kleiden uns gut und lassen uns aufrecht durchs Leben gehen. Andere verkleiden uns gut und sorgen dafür, dass wir jene sein können, die wir sein wollen. So mancher Hut ist uns zu groß, rutscht uns unaufhaltsam ins Gesicht und versperrt uns den Blick auf das, was wichtig ist. Aus manchen Hüten sind wir längst herausgewachsen und nur die Gewohnheit sorgt dafür, dass wir sie nicht von der Hutablage kicken. Und dann gibt es noch jene Hüte, die uns die anderen aufsetzen, weil sie glauben, dass sie uns passen (müssen).

Welchen Gedanken*Hut trage ich heute?

Jeden Tag versuche ich meine Wahl bewusster zu treffen und den Blick in den Spiegel ehrlicher zu gestalten. Passt mir der Hut noch? Haben meine Gedanken darunter genügend Freiraum? Schränkt mich der Gedanken*Hut in meinem Tun auch nicht ein?

Die Hutfrage!

Die Hutfrage beschäftigt mich schon seit vielen vielen Jahren. Ob als Goldschmiedin, Wirtschaftsinformatikerin, Unternehmensberaterin, Mentaltrainerin oder Illustratorin, ich habe in meinem Leben schon viele Hüte getragen.
Die Frage: „Wer bist du und was machst du?“, konnte ich noch nie mit nur einem Satz beantworten. Ich liebe die bunte Vielfalt auf meiner Hutablage, aber sie macht auch ordentlich viel Arbeit. Mit jedem Hut tauche ich in ein eigenes gedankliches Portfolio ein, ein Spagat, den es immer wieder aufs Neue zu meistern gilt.

Das Projekt *Frau mit Hut*

Den Rollen-Spagat zu meistern ist eine Kunst, die vielen von uns (Frauen) auf den Leib geschneidert ist. Die Hutvielfalt scheint mit jedem Lebensjahr größer zu werden. Anstatt dass wir unsere bunten Schätze mit Stolz präsentieren, neigt Frau mit Vorliebe dazu, ihr Können und Wissen unter dem Hut der Bescheidenheit zu verstecken.

Aus der Deckung zu treten, der Kreativität Raum zu geben und dem eigenen Tun mehr Sichtbarkeit zu verschaffen, ist Anlass und Motivation des Projektes *Frau mit Hut*.

DIE VISION * Der Hut kleidet und verkleidet. Der Hut als Symbol dafür, dass wir mutig und bewusst entscheiden dürfen, welchen (Gedanken)Hut wir tragen.

DAS ZIEL * Zum Reflektieren und Gestalten einzuladen. Frau darf sich ihren ganz eigenen Hut gestalten, der ihr jenen Rahmen gibt, den sie hier und heute braucht.

DIE IDEE * Frauenköpfe mit verschiedensten Hüten zu illustrieren, wobei jeder Hut ein Thema besetzt.

DIE UMSETZUNG * Entstanden sind 10 Frauenköpfe mit Hut, wovon sich in einem ersten Schritt 4 präsentieren wollen.

DER RAHMEN + DER RAUM * Das Kunst- bis Geschäftshaus – Hauptplatz 23 hat seine Türen oder vielmehr seine Schaukästen geöffnet und den Frauen mit Hut eine Bühne gegeben.
Im sogenannten Basar, dem Verbindungsgang zwischen dem Hauptplatz Linz und der Promenade, der parallel zur Schmidtorstraße verläuft, ist die Frau mit Hut in einem der Schaukästen zu finden. Bis Ende August 2022 freut sie sich über jeden aufmerksamen Schaufensterblick.

Die Damen

Jede der vier Hut tragenden Damen hat ihre eigene Geschichte, ihren ganz speziellen Charakter und vor allem einen klaren Fokus.

Rosalie kann ihre Locken kaum bändigen, warum sollte sie es mit ihren Gedanken tun? Gedanken*Freiheit ~ Ich lasse sie fliegen! – ist ihr Motto.
Joana hat ihr Leben mehr als nur im Griff. Ihre Challenge: „Muss ich heute schon wieder machen was ich will?“
Auf Olivia‘s Nase tanzt keiner mehr! Sie trägt ihren Hut mit Stolz und mit einer gesunden Portion Abgrenzung.
Matilda hat viele Talente und mittlerweile auch den Mut diese zu zeigen. Jeden Tag riskiert sie es aufs Neue und wächst über sich hinaus.

Ein Gedanken*Hut für dich?!

Welcher Gedanken*Hut soll dich inspirieren? Die Illustrationen zum Thema *Frau mit Hut* gibt es in unterschiedlichen Formaten im #worteformenbilder ONLINE SHOP.

P.S. Gemeinsam

Das Projekt *Frau mit Hut* ist im Rahmen des Gemeinschaftsprojektes *Spielbein* entstanden. Initiiert durch die Einladung von Iris Mayr, die Schaukästen im Basar (Hauptplatz 23) zu bespielen, haben Gabriela Mayrhofer, Iris Mayr und ich uns in den kreativen Prozess des Gestaltens begeben. Entstanden ist ein Projekt, das uns die Möglichkeit gab, unserem kreativem Tun Ausdruck zu verleihen. Das Resultat zeigt sich in den Schaukästen des Basars. Nur so viel, es lohnt sich einen aufmerksamen Schaufensterblick nach rechts und links zu wagen.

Fokus, Fokus, Fokus

Fokus, Ziele

Warum ich jetzt mein Tun auf Linie bringe!

Dies ist keine belanglose *be motivated* Story, sondern ein ganz klarer Arbeitsauftrag an mich und vielleicht auch an Sie? Hier geht’s zum Plan B … 

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich durch diese herausfordernde Zeit komme – in erster Linie als Mensch, aber natürlich auch als Unternehmerin. Wie es mir gelingt, trotz sehr schwieriger Auftragslage die Motivation hoch zu halten und Projekte voranzutreiben, die das Lockdown-Format bedienen und dieses im Idealfall auch überleben.

Ich bin ganz ehrlich, es ist nicht einfach. Und vor allem, nicht jeder Tag ist gleich. Denn selbst als Mentaltrainerin hat man seine Schmerzgrenze. Aber zum Glück habe ich Tools, die mir dabei helfen nicht in die Lockdown-Sackgasse zu laufen und wenn doch, dies möglichst bald zu erkennen.

Trick Fokus

Einer meiner „Tricks“ ist so banal, dass ich ihn bis vor kurzem für nicht erwähnenswert hielt. Aber da er mich immer wieder aufs Neue fordert, um mich letztendlich ans Ziel zu bringen, kann er doch so verkehrt nicht sein. Der Trick lautet:

  1. Fokus
  2. Fokus
  3. Fokus

Ich entscheide ganz bewusst, welchen Aufgaben ich meine Aufmerksamkeit schenke und versuche den Fokus und die Energie dort für einen definierten Zeitraum zu halten.

Trick Begeisterung

Wer schon einmal in das strahlende Lächeln von Katharina Liensberger nach einem verpatzten Skirennlauf geblickt hat weiß, was ich mit Fokus meine. Trotz der soeben eingefahrenen Niederlage ist sie, wenn man ihre Aussagen vor der Presse richtig interpretiert, mit ihrer Aufmerksamkeit rasch wieder beim Ursprungsziel „Ich will und werde das Beste geben!“.

Als Mentaltrainerin spitze ich bei den Interviews mit unseren alpinen Stars immer die Ohren und schließe insgeheim Wetten ab, wer von ihnen mental an und mit sich arbeitet. Ich gestehe, ich bin ein echter Katharina Liensberger Fan, da die Begeisterung, die sie in ihrem Job anscheinend verspürt, ungefiltert auf mich überspringt und mich wieder daran erinnert …

  1. Fokus
  2. Fokus
  3. Fokus

… kombiniert mit einer großen Portion Freude am Tun.

Motiviert am Weg oder stur in Richtung Sackgasse?

Ich erlaube mir aktuell nicht, rechts oder links zu schauen. Klingt schlimm, ist es aber nicht! Derzeit ist diese klare Fokussierung mein Antriebsmotor und Erfolgsrezept. Das „Rechts und Links“ beinhaltet für mich symbolhaft das Neue, die Zukunftsmusik, die Möglichkeiten, das Unbekannte, die Spielereien etc.

Normalerweise übe ich mich täglich im vorausschauenden Blick und liebe es Dinge auszuprobieren.  Aber, ich habe in den letzten Monate gelernt, dass damit auch viel Enttäuschung und Frustration verbunden ist. Zu viele inspirierende Ideen und Impulse sind an den aktuellen Rahmenbedingungen gescheitert, zu viel Begeisterung ist im Lockdown-Geschehen verhallt. Daher brauche ich einen erfolgreichen Plan B, der sich aus einer gesunden Mischung aus Begeisterung, Risiko und Realismus zusammensetzt.

Mein Plan B – DIE LISTE!

Ich bin nicht der Typ „Warten-bis-alles-besser-wird“, ich will aktiv gestalten. Um jedoch motiviert zu bleiben, brauche ich Erfolgserlebnisse in Form von Aktivitäten, die Sinn machen und nicht ins Leere laufen. Um dem Sisyphus-Dilemma zu entgehen, habe ich mir eine Liste gemacht – DIE LISTE!

DIE LISTE enthält Ziele und konkrete Arbeitsaufträge, die definitiv Sinn machen und vor allem krisenunabhängig von mir vorangetrieben werden können.


Zielarbeit

Das mag jetzt wenig zukunftsorientiert anmuten, aber das ist mein Weg, um die Motivation hoch zu halten und regelmäßig große oder auch kleine Erfolgserlebnisse einzufahren. Wie gesagt …

  1. Fokus
  2. Fokus
  3. Fokus

Mit dem regelmäßigen Gegencheck hinsichtlich aktueller Sinnhaftigkeit des Ziels, kann ich das Risiko, mich blind in Richtung Sackgasse zu arbeiten, minimieren.

Mit Fokus zum Egoismus?

Um mögliche Diskussionen vorwegzunehmen – Fokus bedingt weder Egoismus noch unreflektiertes Handeln! Nicht rechts oder links zu schauen heißt für mich nicht, mein Umfeld aus den Augen zu verlieren oder Dinge unreflektiert anzunehmen. Im Gegenteil, mehr denn je braucht es den Blick Richtung Begegnung, Miteinander und Toleranz. Denn aus der physischen Distanz ist mittlerweile eine große soziale geworden.

GedankenboxDarum richte ich meinen Fokus auch immer wieder auf Impulse, wie die Gedanken*Box, die Verbundenheit und soziale Nähe schaffen.

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Sprachlos? Ich schenke dir „nur“ ein Wort …

Gedankenbox

Raus aus der Sprachlosigkeit, rein in die Gedanken*Box! Wenn die Worte einen Rahmen brauchen, dann ist es an der Zeit für das Wort*Geschenk!

Sind wir sprachlos?

Manchmal fehlen uns dieser Tage die Worte. Der Blick auf die aktuelle Realität, mit all ihren Facetten, macht viele von uns sprachlos. Dabei hat diese Sprachlosigkeit so viele Gesichter …

  • wir wollen nicht mehr darüber sprechen was gerade ist, denn es sind schon genug Worte geflossen.
  • wir haben uns nichts mehr zu erzählen, weil immer das Gleiche, oder eben nichts, passiert.
  • wir mussten uns von liebgewonnen Begegnungs- und Gesprächsformaten verabschieden, und haben uns nicht die Mühe gemacht neue zu finden.
  • wir haben in der Sprachlosigkeit eine gewisse Bequemlichkeit entdeckt, die uns davor schützt, uns mit unterschiedlichen Meinungen auseinanderzusetzen.
  • wir haben einen Punkt der digitalen Müdigkeit erreicht, wo das Bedürfnis nach Austausch unter dem digitalen Staub erstickt wurde.

Ich bin nicht mehr bereit all diese Ausreden der Sprachlosigkeit hinzunehmen! Ich wünsche mir, dass wir aktiv werden! UND, ich will einen Beitrag dazu leisten, dass wieder echte, bedeutsame Worte die BesitzerIn wechseln!

Wenn Worte wirken …

Worte steuern unsere Aufmerksamkeit, sie heben Konzepte hervor und rücken sie in unser Bewusstsein. Ein einfaches Wort kann eine wahre Flut an inneren Bildern auslösen. Bilder, die unser Denken und folglich unser Handeln steuern. Darum macht es immer Sinn, die Wortwahl achtsam zu gestalten. Denn Sprache bildet nicht nur Realität ab, sie erschafft auch Wirklichkeiten.

Die Gedanken*Box

Worte formen Bilder – welche Wirklichkeit wollen wir mit unseren Worten erschaffen?

Gedanken*Box

Ich habe den Worten eine Bühne, oder vielmehr eine Verpackung, gebaut. Die #worteformenbilder Gedanken*Box bildet den Rahmen für deine besonders wichtigen, wertschätzenden, schönen … Worte. Gut verpackt in einer zart illustrierten Papierbox wechseln sie als Wort*Geschenk ihre BesitzerIn. Die Gedanken*Box fungiert wie ein Treibhaus, einmal darin gepflanzt, dürfen die guten Gedanken dort wachsen.

Wie entsteht die Gedanken*Box?
  • Unter folgendem Link kannst du das Schnittmuster für die Box downloaden: Gedanken*Box ~ Wort*Geschenk
  • Drucke die Vorlage wenn möglich auf einem etwas stärkeren Papier aus, dadurch gewinnt die Box an Stabilität.
  • Schneide die Papiervorlage an den dickeren Außenlinien aus, falte sie entlang der dünnen Linien und stecke den Würfel zusammen.
  • An der gekennzeichneten Klebestelle etwas Klebstoff auftragen oder ein doppelseitiges Klebeband positionieren und damit den Papierwürfel ganz einfach in seiner Form fixieren.
  • Schneide den Schachtelboden aus und klebe ihn im Schachtelinneren am Boden an. Somit hältst du deine stabile Gedanken*Box in Händen.
Was mache ich mit der Gedanken*Box?

Tja, da gibt es unendlich viele Möglichkeiten … um nur einige zu nennen:

  • Du stellst sie auf deinen Schreibtisch und schenkst ihr jeden Tag ein Stück Aufmerksamkeit indem du sie mit positiven Gedankenimpulsen (Worten, Sprüchen etc.) befüllst oder dir eine Inspiration daraus ziehst.
  • Du befüllst die Gedanken*Box mit positiven Wort-Impulsen und schenkst sie deinem Partner/deiner Partnerin, deiner Freundin/deinem Freund, deinem Gegenüber …
  • Du nimmst die Gedanken*Box mit ins Büro und stellst sie gut befüllt deiner Kollegin/deinem Kollegen auf den Schreibtisch. Solch unterwartete, kleine Geschenke lösen im Gehirn eine wahre Flut an Glückshormonen aus und schaffen damit, trotz Homeoffice, Büro-Schichtbetrieb & Co, ein bisschen mehr an Nähe.
  • Du befüllst die Gedanken*Box mit ein bisschen Gehirnnahrung und stellst sie deinen Kindern auf ihren Homeschooling-Platz.

Deine Kreativität und dein Ideenreichtum sind gefragt! Beim Wort*Geschenk kann man prinzipiell nichts falsch machen. Übrigens, in die Papierbox passen neben den Worten auch kleine (süße) Überraschungen.

#verbundenbleiben

Schon im März 2020 habe ich den Aufruf nach (sprachlicher) Verbundenheit trotz physischer Distanz gestartet ~ #verbundenbleiben. Als (Mental)Trainerin & Coach ist es mir ein echtes Anliegen, dass wir gerade jetzt immer wieder einen kritischen Blick auf unsere Gedankenwelt werfen.

  • Was beschäftigt mich?
  • Gelingt es mir positive Impulse in den Alltag zu holen?
  • Wenn ja, was stärkt mich?
  • Mit wem teile ich diese positiven Inspirationen?

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht jeden Tag gleich leicht fällt sich zu motivieren und einen positiven Blick auf die Dinge zu werfen. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass in uns sehr viel kraftvolles Potential steckt, das uns in positiver Art und Weise dazu antreibt, bewusst und gestärkt durch diese Zeit zu kommen.

Mein Anliegen ist es, Impulse zu setzen, die dich/uns dabei unterstützen, die Zuversicht, die Leichtigkeit und vor allem die Freude zu bewahren bzw. wiederzuentdecken. Darum freue ich mich, wenn viele inspirierende Wort*Geschenke auf den Schreibtischen, Esstischen und dergleichen landen.

Herzlichst, Tanja Maria

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Verbundenheit

Verbunden

Wenn Sprache uns die Nähe raubt!

Abstand, Sperre, kontaktlos, Heimquarantäne, „das Leben einfrieren“, Isolation, #socialdistancing, #stayathome … viele Begrifflichkeiten und Hashtags der Distanz prägen derzeit unseren sprachlichen Alltag. Gut und wichtig sind diese Initiativen des Abstands, um unsere Gesundheit zu wahren. Aber welche Spuren hinterlassen diese Begriffe auf unserer mentalen Landkarte?

Wenn sich Worte emotional aufladen!

Nicht selten erlebe ich es in meinem Alltag als Coach, dass ein einzelnes Wort bei meinem Gegenüber einen wahren Gefühlsorkan auslöst. Ein Wort, dem man bei nüchterner Betrachtung kaum einen zweiten Blick schenken würde, aktiviert andernorts eine innere Bilderkette, die großes Gefühlskino zur Folge hat.

Große Macht übt das richtige Wort aus. Immer wenn wir auf eines dieser eindringlichen Worte stoßen, ist die Wirkung physisch und geistig – und blitzartig spontan.Mark Twain

Steter Tropfen höhlt den Stein! Wenn Begrifflichkeiten immer wieder mit emotionalen Situationen in Verbindung gebracht werden, färbt sich der Begriff Schritt für Schritt mit dieser Emotion ein. Emotionale Konditionierung nennt sich dieser Prozess, mit dem prinzipiell jedes Wort emotional aufgeladen werden kann. (vgl. S. Schramm, C. Wüstenhagen)

Emotionale Wörter lassen auch unseren Körper nicht kalt. Unser Herz verändert seinen Takt, sowohl bei positiven als auch negativ belegten Wörtern. Diese körperliche Reaktion passiert auch dann, wenn wir die Worte nur unbewusst wahrnehmen.

#socialdistancing und #stayathome werden nach der Krisenzeit eine emotionale Bedeutung und Wirkung haben, die wahrscheinlich jetzt noch kaum fassbar ist.

Metaphern – wenn Worte Bilder formen!

„Das Herz brechen“, „Die Rechte mit Füßen treten“, „Ein Meer aus Tränen“ … wenige Worte reichen aus, um eine Kette an Assoziationen und Emotionen hervorzurufen. Genau das verleiht Metaphern eine nicht zu unterschätzende Macht. Sie aktivieren Erinnerungen (innere Bilder) und geben damit den Weg vor, wie wir eine Information bewerten und welche Handlungsentscheidung wir treffen. Metaphern wirken wie ein Scheinwerfer, sie werfen Licht auf einen Punkt/ein Bild und lassen den Rest im Dunklen verschwinden.

Der Linguist Georg Lakoff fasst es in klaren Worte: „Metaphors hide and highlight“ – was gesehen werden soll, wird gesehen. Grund genug, um sich wohl zu überlegen, welchen Metaphern man jetzt Raum gibt …

Wenn Sprache uns Verbundenheit schenkt!

In all dem physischen voneinander (Ab)Getrenntsein braucht es dringend eine sprachliche Nähe, die Verbundenheit schafft. Darum dürfen wir den mentalen Scheinwerfer jetzt ganz bewusst ausrichten und unsere Wahrnehmung mit ein paar Worten und Bildern der Verbundenheit füttern.

„Gemeinsam schaffen wir das“ – „Gemeinsam sind wir stärker“ – „Team Österreich“ – „Gesund bleiben“ – „zusammenhalten“ – „Solidarität“ … viele stärkende und verbindende Begrifflichkeiten befinden sich im aktuellen Informationsfluss – und das ist schön!

#verbundenbleiben – mit Kreativität Nähe schaffen!

Fakt ist, Worte hinterlassen Spuren in unserem Gehirn. Sind die Worte emotional aufgeladen, reagiert unser Gehirn schneller und speichert diese besser im Gedächtnis ab. Wiederholen wir die Worte, und koppeln wir sie im Idealfall an eine positive Emotion, wird aus der schmalen Gedankenspur Schritt für Schritt eine stabile Gefühlsautobahn.

Trotz der physischen Distanz, die notwendig und gut ist, haben wir jetzt die Wahl ob wir mental das Getrenntsein oder das Verbundenbleiben verankern. Ich habe mich fürs Verbundenbleiben entschieden und möchte daher mit der Initiative #verbundenbleiben einen mehr oder weniger lauten Aufruf starten: Findet kreative Mittel und Wege, wie ihr mit euren Liebsten trotz notwendiger Distanz in Verbindung bleibt und erzählt davon. Damit immer mehr Geschichten der Verbundenheit ihre Runden ziehen.

Was ist mit dem guten alten Brief? Ein paar achtsame Worte im Briefkasten, statt am Handy-Display, schaffen so viel mehr an Nähe!

#verbundenbleiben – die Bildsprache

Als Mentaltrainerin versuche ich die richtigen Worte zu finden, als Illustratorin poppt meist zeitgleich zum Wort ein Bild auf. Aus dem Bedürfnis nach Verbundenheit trotz notwendiger Distanz, sind erste Illustrationen entstanden … es darf wachsen …

In diesem Sinne

#verbundenbleiben #gesundbleiben #kreativbleiben

Herzlichst, Tanja Maria

P.s.: #verbundenbleiben – achtsame Worte schenken!

Noch etwas in eigener Sache: die achtsamen Worte & Bilder meines Labels „worte formen bilder“ können nach wie vor im Online Shop oder auch direkt unter office@worteformenbilder bestellt werden. Wähle aus über 40 verschiedenen Affirmationen – verfügbar im praktischen Billett-Format oder als hochwertiges Wandbild.

 

 

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Verbunden bleiben

Worte schenken
achtsame worte schaffen nähe

In Zeiten von #socialdistancing wird uns die Nähe geraubt. Wir brauchen daher neue Wege, um in Verbindung zu bleiben. Meist fällt die Wahl auf digitale (soziale) Kanäle, was praktisch und gut ist. Aber schaffen wir auf diesem Weg auch das notwendige Maß an Verbundenheit? Was ist mit dem guten alten Brief, ist dieser vollkommen aus der Mode gekommen?

#verbundenbleiben – eine schöne Karte, darin versteckt ein paar achtsame Worte … vielleicht ist es doch an der Zeit wieder einmal zu Stift und Papier zu greifen, um Mindset und Heartset gleichermaßen zu bedienen?

#mindset – gerade jetzt, wo sich das Gedankenkarussell nur allzu gerne in der Spur der Angst und Einsamkeit verliert, ist es wichtig und wertvoll innezuhalten und dem Gedankenspiel eine neue Richtung zu geben. Welche Worte brauchst du, um jetzt bewusst gegenzusteuern?

#heartset – der Kopf kann das Gewicht der Veränderung nicht alleine tragen. Es braucht das Herz, das breit ist, sich mit viel Gefühl auf einen neuen Takt einzulassen. Neben den Worten braucht es daher Bilder, die das Herz berühren.

#worteformenbilder – vereint Kopf & Herz, mit dem Ziel, neue innere Bilder zu zeichnen. Achtsam gewählte Worte, mit feiner Feder illustriert, schenken positive Impulse – für Kopf und Herz.

Welche Worte brauchst du jetzt für dein seelisches Wohlbefinden? Wähle aus über 40 verschiedenen Affirmationen – verfügbar im praktischen Billett-Format oder als hochwertiges Wandbild.

Jetzt ONLINE schmökern und regional kaufen – #shoplocal – weil’s wichtig ist!

P.S.: Als kleines Dankeschön werden die Produkte derzeit kostenlos verschickt!

#gemeinsamschaffenwirdas

Auch wenn der Klick auf den Bestell-Button bei Amazon & Co noch so verlockend ist. Jetzt ist es an der Zeit die heimische Wirtschaft zu unterstützen. Viele meiner KollegInnen produzieren hochwertige Produkte und verkaufen diese Online. Bitte nimm dir die Zeit und stöbere in der wunderbaren Vielfalt der österreichischen Produktwelt.

Ich danke dir!

Hier eine Auswahl jener Plattformen die österreichische Produkte und Online Shops repräsentieren.

Links gültig Stand 26. März 2020 – für den Inhalt und die Verfügbarkeit der angeführten Links wird keine Verantwortung und Haftung übernommen.

#verbundenbleiben #gesundbleiben #kreativbleiben

MEIN PROJEKT

  Workshop MEIN PROJEKT – Samstag, 7. Dezember 2019 

Von der Idee zur Umsetzung …

Die 3 Geheimnisse des Gelingens …
  • Geheimnis 1: „Gelingen kann ein Vorhaben nur dann, wenn sich das, was zu seiner Realisierung gebraucht wird, in günstiger Weise zusammenfügt.“
  • Geheimnis 2: „Es geht nur gemeinsam.“
  • Geheimnis 3: „Wer sich nach nichts mehr sehnt, dem kann auch nichts mehr gelingen.“
(Gerald Hüther, Wie Träume wahr werden)
 
*** In diesem Sinne darf es gelingen …

MEIN PROJEKT

Viele Wünsche, Ideen und Projekte begleiten uns gedanklich jeden Tag. Der Alltag lässt jedoch kaum Raum für deren Realisierung und oft bleibt es beim bloßen Gedankenspiel. Der Workshop „MEIN PROJEKT“ liefert den richtigen Rahmen, um deinem Projekt den initialen Impuls zu geben, damit du motiviert den ersten Schritt gehen kannst.

Was braucht es, um von der Idee ins TUN zu kommen?

#inspirationBox – (c) worte formen bilder

Wir öffnen die #inspiration Toolbox und lassen uns von den 12 Lebensprinzipien + Mentaltraining-Tools + Kreativitätstechniken inspirieren.

Workshop Inhalte

  • Mit den 12 Lebensprinzipien einen Projektrahmen aufspannen und ins TUN kommen: Mein Antrieb (1. LP), welche mutigen ersten Schritte darf ich setzen? Mein Fundament (2. LP), wie sieht der stabile Rahmen meines Projektes aus? Mein Ziel (10. LP), wohin geht die Reise?
  • Mein Projekt – mittels mentaler Trainingsmethoden (Fantasiereise, Zielbild) der Idee/dem Projekt den nötigen Antrieb verpassen.
  • Mein PROJEKT-BILD – gib deinem Projekt einen visuellen Rahmen und schaffe damit ein wertvolles Fundament für ein fokussiertes Handeln.

* Übrigens – keiner „muss“ zeichnen, es stehen verschiedenste Gestaltungsmaterialien zur Verfügung, um ins kreative Tun zu kommen!



Die Details

WANN: Samstag, 7. Dezember 2019 | 09:30 bis 13:00

WO: Yogaschule sunspirit | Kirchenplatz 1, 4893 Zell a. Moos (Nähe Salzburg / Mondsee)

Deine Investition: € 64.- (inkl. 20% MwSt.)

Together-Angebot – gemeinsam auf Inspirationssuche!

Du willst gemeinsam mit einem vertrauten Menschen ins Genießen, Reflektieren & Gestalten kommen? Dann nutze den Together-Preis: besucht den Workshop gemeinsam und zahlt im Doppelpack nur € 115.-

Anmeldung erforderlich! Anmeldung & Details unter: t.peherstorfer@ein-blick.at | +43 (0) 660 – 5010627

DOWNLOAD SEMINARINFO


Referentin: Mag. Tanja Peherstorfer

Dipl. Mentaltrainerin & Illustratorin & Texterin www.ein-blick.at + worteformenbilder.com

Der Workshop ist Teil der Seminarreihe „Reiselust?“. HIER findest du alle Reiselust-Termine im Überblick.

Gedankentanken

Ausstellung & Vortrag { Gedankentanken }

8. November 2019, 18:45 ~ Bad Mühllacken (Kurhaus)
Einladung zur Ausstellungseröffnung { Gedankentanken } inklusive Vortrag „Glück formt unser Gehirn“

Unser Gedankenspiel

Kennst du diese gedankliche Dauerschleife, die uns immer und immer wieder zu jenem Erlebnis zurückführt, das uns gerade belastet oder fordert? In unermüdlicher Manier dreht sich das Gedankenkarussell in die scheinbar ungewollte und dennoch von dir so klar vorgegebene Richtung. Tatsache ist, unser Gehirn ist schlau genug, um sich seine eigene Version der Welt zu zeichnen. Damit entstehen innere Bilder, die nicht immer der Realität entsprechen.

Als Mentaltrainerin nutze ich schon lange die Kraft der Worte, um scheinbare Realitäten zu hinterfragen und Impulse zu geben, die unsere Gedanken auf eine neue Spur bringen. Unser Gehirn ist formbar – durch Wiederholung von Worten & Bildern, begleitet von passenden Emotionen, lernt unser Gehirn neue Muster abzuspeichern.

Als Illustratorin nutze ich diese Gestaltungskraft von Wort & Bild und versuche dem Gehirn mittels äußerer Bilder bewusste Veränderungsimpulse zu geben. Unter dem Label {worte formen bilder} gestalte ich zarte Illustrationen, die ohne Worte auskommen und dennoch von Worten leben.

{ Gedankentanken } – Mentaltraining trifft Illustration

Mit dem Veranstaltungsformat {Gedankentanken} möchte ich erstmals beide Passionen ~ Mentaltraining & Illustration ~ unter einem Dach vereinen. Am 8. November 2019 lade ich dich daher herzlich zur Ausstellungseröffnung {Gedankentanken} samt Vortrag zum Thema „Glück formt unser Gehirn“ ein.

 18:45 – Vortrag „Glück formt unser Gehirn“ 

Jedes Gedankenspiel hinterlässt in unserem Gehirn Spuren. Je öfter diese Spuren (Gedanken) verfolgt werden, desto breiter und beständiger werden sie. Aus dem Gedankenspiel wird eine persönliche Wahrheit, ein inneres Bild, das unser tägliches Tun beeinflusst.

  • Was passiert in unserem Körper (Gehirn), wenn wir uns wohlfühlen?
  • Können wir unser Gehirn trainieren, um Platz für das Glück zu schaffen?
  • Wie gelingt es uns neue innere Bilder zu zeichnen?

Mentaltraining & Neurowissenschaft liefern Impulse für eine fokussierte mentale Ausrichtung.

 19:30 – Eröffnung Ausstellung { Gedankentanken } 

Unter meinem Label {worte formen bilder} kreiere ich Wort- & Bild-Impulse, die inspirieren dürfen. Die Ausstellung {Gedankentanken} liefert einen Einblick in meine zarte Wort- & Bilderwelt und soll zum gedanklichen Gustieren inspirieren.

Die Ausstellung {Gedankentanken} lädt vom 7. November 2019 bis 7. Jänner 2020, im Kurhaus Bad Mühllacken, zum Innehalten, Auftanken und Schmökern ein. Nimm dir einen (Gedanken)Impuls mit auf den Weg und schmücke dein Zuhause, dein Büro, deine Praxis … mit den achtsamen Illustrationen von {worte formen bilder}.

Tanja Maria Peherstorfer ~ Illustratorin & Mentaltrainerin

Ich darf euch mit Wort & Bild durch einen entspannten, luftig-leichten Abend begleiten.

Hier & Hier gibt’s mehr zu meiner Person …

Organisatorische Details

WANN: 8. November 2019, 18:45 ~ Ausstellungseröffnung & Vortrag

WO: Kurhaus Bad Mühllacken, Bad Mühllacken 55, 4101 Feldkirchen

ANMELDUNG: Die Teilnahme ist kostenlos! Deine Anmeldung erleichtert mir jedoch die Planung, daher sage ich DANKE! für deine Anmeldung unter:  office@worteformenbilder.com oder 0660 – 5010627.

Download Einladung …

Ich freue mich auf dein Kommen!

***

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Der süße Sommer-Erwartungs-Cocktail

… und seine bittere Note

Text & Illustration: Tanja Maria Peherstorfer

Das Cocktailglas ist prall gefüllt. Gelangweilt schwimmt die Cocktailkirsche zwischen Zitronen-Zesten und Minze-Blätter ihre Runden. Leise klatschen die Soda-Wellen an den faulen Kirschenbauch. Meeresduft liegt in der Luft.

Während die Meeresbrise sanft ihren salzigen Duft verströmt und sich alles in illusorischer Ruhe wiegt, durchbricht der Strohhalm ungestüm die Cocktail-Ruhe. Wie wild stochert er auf Minze-Blätter und Zitronen-Zesten ein. Unbemerkt hat sich das Crash-Eis auf den Boden des Cocktailglases zurückgezogen. Das unruhige Stochern macht jedoch auch vor ihm nicht Halt, klirrend wird das Eis durchbrochen.

(c) worte formen bilder

Wo vor einem Moment noch Cocktail-Kirsche, Minze und Zitrone in stiller Eintracht ihren Runden zogen, herrscht jetzt Sturm im Sommer-Cocktail-Glas. All die süßen Erwartungen haben sich an diesen einen Strohhalm geklammert: >>Der Sommer muss Entspannung, Sport, Genuss, Spaß und Chillen bringen!<<

Das Sommer-Wollen

Am Rezept für den Urlaubs-Cocktail wurde den gesamten Vor-Sommer konsequent getüftelt. Innere Bilder von warmen Sommerabenden, heißen Badetagen, coolen Bike-Trails, Frühstück im Garten & Co haben sich im Gehirn bequem breit gemacht.

Voller Erwartungen stehen die Bilder in den Startlöchern und warten auf das Signal „Urlaub!“, um abgespult zu werden. Wenn dann endlich die Urlaubsglocke ertönt, sprudeln sie ungezügelt hervor und sorgen für manchen Sturm im Sommer-Cocktail-Glas.

Die sorgfältig angelegten Erwartungs-(Ge)schichten vermischen zu einem farblosen Gebräu. Bitter ist der Geschmack, wenn das Außen dem erwartungsvollen Innen so wenig entspricht.

Meine Sommer-Realität

  • An 4 von 7 Urlaubstagen trübt Schlechtwetter die Urlaubsbrille.
  • Die Arbeit schreit laut aus dem Homeoffice-Büro.
  • Der Putzteufel schleicht mit erwartungsvollem Blick aus der Besenkammer und drückt mir wortlos den Putzkübel in die Hand.

Bilder von flowigen Bike-Trails verschwinden unter dem leisen Geklapper der Tastatur – der Schlechtwetter-Ruf des Homeoffice-Büros wurde erhört. Bilder von entspannten Badetagen gehen im Schaum des Putzwassers unter. Ja, auch der Putzteufel wurde erhört.

Was bleibt …

Am Boden des ausgetrockneten Cocktail-Glases fristet nur noch die knallrote Cocktail-Kirsche ihr tristes Dasein. Hat der Sommer die gewünschte fruchtig-leichte Süße gebracht?

Rezepte für den erwartungslosen Geschmack

Tja, Mentaltrainerin hin oder her – heuer bin ich leider voll in die Sommer-Erwartungs-Falle getappt. Mein Cocktailglas ist leer, es braucht ein neues Rezept!

  • Die knallrote Erwartungs-Kirsche wird aus dem Glas gekickt – ist eh viel zu süß.
  • 1 cl Vergangenheit: das schönste Sommer-Erlebnis 2019 … rein damit ins Glas!
  • 1 cl Zukunft: welch schöner Herbst-Moment steht jetzt schon im Kalender?
  • 50 cl Hier & Jetzt: was war heute mein besonderer Moment – die kleinen Dinge verleihen dem Cocktail fruchtigen Geschmack!
  • Ein süßer Hauch von Vorfreude auf das was kommen mag, verziert den Rand des Glases.
  • Zitrone und Minzeblatt, um unsere Geschmacksnerven an die Frische des Sommers zu erinnern.

Gerührt, nicht geschüttelt. Goodbye Summer!

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Warum es Sinn macht dem weißen Kaninchen zu folgen

und die richtigen Fische zu füttern!

Den Gedanken kaum zu Ende gedacht. Den Satz unvollendet in den Raum gestellt. Die Worte ungelenkig zu Papier gebracht. Sekundenbruchteile später ist da dieses Bild im Kopf. Formen, Farben, Struktur, Gesichter, Szenenbilder – mein Gehirn macht Kino. Ganz in Manier des chaotischen Regisseurs holt es eine Filmrolle nach der anderen aus dem Fundus. Ein wahrer Laden der Geheimnisse à la Alice im Wunderland tut sich da auf. Neugierig folge ich dem weißen Kaninchen und bastle mir meine eigene (innere) Bilderwelt.

(c) worte formen bilder

Das weiße Kaninchen als Sinnbild dafür, dass die Fantasie auf Reisen gehen darf. Eine Einladung, die ich immer wieder gerne annehme. Blühend bunt, das war sie schon immer, meine Fantasie. Der Traum, gefühlt viel näher bei der Realität als bei der Illusion. Die Wunschwelt, ein Raum mit unendlich vielen Türen. Jede Tür eine Möglichkeit, aber nicht jeder Schlüssel passt.

(c) worte formen bilder

Manche von uns haben den Schlüssel zu dieser inneren bunten Bilderwelt verloren. Die Augen nur nach außen gerichtet, sind sie sich dieser geheimnisvollen Welt nicht mehr bewusst. Konzentriert öffnen sie im Außen eine Tür nach der anderen, keine Zeit bleibt für >>sinnlose<< Fantasiereisen.

Und dennoch ist sie da – die Fantasie!

Jeder von uns lebt täglich mit und durch seine Fantasien. Von den ExpertInnen handle ich mir jetzt einen Fingerklopfer ein, denn natürlich ist es nicht die Fantasie, die uns durchs Leben führt, aber etwas sehr ähnlich Unfassbares. Denn es ist das Unbewusste, das uns durch unseren Alltag navigiert. Ähnlich nebulös wie die Fantasie steuert es in 95 Prozent der Fälle unser Handeln.

5% Bewusstsein?!

Ja, richtig gelesen! Es sind tatsächlich nur lächerliche 5 Prozent unseres Handelns, die aus dem bewussten Denken heraus funktionieren. Den Rest der Zeit spielt sich das Unbewusste in unserem Gehirn groß auf und sorgt dafür, dass wir scheinbar wohl überlegt die richtigen Entscheidungen treffen. 

Der große Teich des Unbewussten

Ich stelle mir das Unbewusste wie einen großen Teich mit vielen verrückten Fischen vor. All das, was uns im Leben an guten Ratschlägen, Überzeugungen und Wahrheiten präsentiert wurde, schwimmt in diesem Teich. Täglich werden die Fische mit neuen Erfahrungen und Erlebnissen gefüttert. Und so passiert es ganz selbstverständlich, dass die hinterfragenden, zweifelnden, manchmal grantigen schwarz-weiß Fische immer fetter werden und die fröhlich-bunten fast vollständig in deren Schatten verschwinden. Denn die Krux an der Sache ist, dass negative Erfahrungen ganz selbstverständlich den Raum in unserem Unbewussten einnehmen, positive Erlebnisse schlüpfen hingegen meist ungesehen durch. Und so füttern wir täglich unsere schwarz-weiß Fische, bis der Teich kippt.

(c) worte formen bilder

5% vs. 95%

Jetzt stellt sich die Frage, warum wir so viel Wert auf bewusstes Denken legen, wenn es doch nur 5 Prozent unseres Denkraumes einnimmt?! Tja, es ist wohl an der Zeit sich dem großen Rest zu widmen. Denn um unsere inneren Bilder und damit unser äußeres Handeln zu verändern, braucht es mehr als die bloße bewusste Konzentration auf positive Gedanken und Glaubenssätze (Affirmationen). Vielmehr muss der Verstand lernen, das Unbewusste als vertrauensvollen Partner zu sehen.


Um unsere innere Haltung auf Dauer zu verändern, müssen wir unsere Glaubenssätze nicht nur auf der bewussten, sondern auch auf der unbewussten Ebene verändern.

Lissa Rankin, Mind over medicine.

Warum es daher Sinn macht, dem weißen Kaninchen zu folgen …

(c) worte formen bilder

Und somit sind wir wieder beim weißen Kaninchen, das seine Spuren durch unsere Fantasiewelt zieht. Was würde passieren, wenn wir unser Kaninchen mal von der Leine lassen und es bepackt mit guten Gedanken durch unser Unterbewusstsein streifen lassen? Die Neugierde im weißen Fell versteckt, würde es eine Tür nach der anderen öffnen. Mal durchlüften und der Vielfalt in uns ein bisschen Licht verschaffen. Natürlich würden wir ihm ordentlich viel gutes gedankliches Fischfutter mitgeben, damit die kleinen bunten Schattenfische an Präsenz und Kraft gewinnen.

Mit jeder Kaninchenreise würde der Teich des Unbewussten klarer und reiner werden. Die miesepetrigen Fische würden ihr Schattendasein tief unter den bunten, fröhlichen Fischen führen und nur zu besonders mühsamen Gelegenheiten auftauchen.

(c) worte formen bilder

Kaninchen, geöffnete Türen, Teich, bunte Fische … die visuellen Anker sind gesetzt. Wenn du wieder einmal gedanklich die falschen Fische fütterst, denk einfach an das weiße Kaninchen 😉

Eine kleine Aufwachgeschichte vom weißen Kaninchen und den Fischen … wer jetzt noch keine Lust hat auf Gedankenreise zu gehen …

Neugierig, Tanja Maria!

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Workshop – MEIN ANTRIEB

  Workshop MEIN ANTRIEB – Samstag, 23. März 2019 

Mittels Mentaltraining dein individuelles Zielbild gestalten!

Neues, Kreatives hat am ehesten eine Chance, wenn wir uns nicht nur in das Ziel, sondern in den Weg dorthin verlieben. Und wer mit Begeisterung bei der Sache ist, der ist auch bereit, einen langen Weg zu gehen.J.P. Guilford

Motivsuche – Ich gestalte mir meine Welt!

Nach dem Jahreswechsel war der Weg klar, jetzt verlieren sich die Spuren schon wieder im Alltag? So wie die Natur mit Frühlingsbeginn (21.3) ihre Kräfte bündelt, geht es auch bei uns darum, den inneren Antrieb (wieder) zu finden.

  • Welche Motive bringen uns in Bewegung?
  • Was wollen wir?
  • Wie kann man den Antrieb „Begeisterung“ nähren?
#inspirationBox

Wir öffnen die #inspiration Toolbox und zaubern mit Mentalem Training + 12 Lebensprinzipien + Kreativität ein Stück Klarheit und Motivation in unser Leben.

Workshop Inhalte

  • Dein innerer Antrieb („Ich will …“) – tauche mit Hilfe der 12 Lebensprinzipien in deine individuelle Motivwelt ein.
  • Der kunstvolle erste Schritt – welche mentalen Techniken bringen dich in Bewegung und helfen dir die Begeisterung am Leben zu erhalten?
  • Zugkraft ZIELBILD – gestalte dein ganz persönliches Ziel- bzw. Weg-Bild. Schreiben, zeichnen, gestalten … alles ist erlaubt.

… dein ZIEL-/WEG-Bild – dein visueller Anker, der dir so manche Tür öffnet.


Die Details

WANN: Samstag, 23.3.2019 | 9:30 bis 12:30

WO: Yogaschule sunspirit | Kirchenplatz 1, 4893 Zell a. Moos (Nähe Salzburg / Mondsee)

Deine Investition: € 56.- (inkl. 20% MwSt.)
Die Teilnahmegebühr inkludiert eine süße Kaffee-/Tee-Pause sowie die Materialen zur Gestaltung deines Ziel-/Weg-Bildes.

Together-Angebot – gemeinsam auf Inspirationssuche!

Du willst gemeinsam mit einem vertrauten Menschen ins Genießen, Reflektieren & Gestalten kommen? Dann nutze den Together-Preis: besucht den Workshop gemeinsam und zahlt im Doppelpack nur € 100.-

Anmeldung erforderlich! Anmeldung & Details unter: t.peherstorfer@ein-blick.at | +43 (0) 660 – 5010627

DOWNLOAD SEMINARINFO


Referentin: Mag. Tanja Peherstorfer

Dipl. Mentaltrainerin & Illustratorin & Texterin

www.ein-blick.at + worteformenbilder.com


Der Workshop ist Teil der Seminarreihe „Reiselust?“. HIER findest du alle Reiselust-Termine im Überblick.

Workshop – MEINE WERTE

  Workshop MEINE WERTE – Samstag, 13. April 2019 

Affirmations-Workshop – gestalte deine persönliche Affirmations-Box!

Eine der wunderbarsten Eigenschaften des Geistes ist, dass man ihn transformieren kann.Dalai Lama

Wertesuche – Ich gestalte mir meine Gedankenwelt!

Unsere erlernte Wertewelt formt unsere Überzeugungen. In Form von Glaubenssätzen prägen sie unser tägliches Tun. Wollen wir einen Richtungswechsel initiieren, braucht es neue gedankliche Spuren. Sprich neue innere Bilder, die sich Schritt für Schritt, Gedanke für Gedanke in unserem Gehirn verankern dürfen.

#inspirationBox

Wir öffnen die #inspiration Toolbox und zaubern mit Mentalem Training + 12 Lebensprinzipien + Kreativitätstechniken unsere neue (innere) Bilderwelt aufs Papier.


Workshop Inhalte

  • Meine Werte (Selbstwert) – mit der Systematik der 12 Lebensprinzipien unsere vielfältige Wertewelt verstehen lernen.
  • Gedankenkraft – die Affirmation (positiver Glaubenssatz) als wertvolle Methodik des mentalen Trainings.
  • Gestalte deine persönliche Affirmations-Box: Jeder von uns hat seine ganz individuelle Bildersprache. Zeichnen, kleben, gestalten – verwende die Methode deiner Wahl, um deine (inneren) Bilder aufs Papier zu zaubern. Jeder kann zeichnen und gestalten – Voraussetzung für diesen Workshop ist nur die Freude am Tun!

Deine AFFIRMATIONS-BOX – die Gedankenwelt aufs Papier gezaubert!


Die Details

WANN: Samstag, 13.4.2019 | 14:00 bis 17:30

WO: Yogaschule sunspirit | Kirchenplatz 1, 4893 Zell a. Moos (Nähe Salzburg / Mondsee)

Deine Investition: € 69.- (inkl. 20% MwSt.)
Die Teilnahmegebühr inkludiert eine süße Kaffee-/Tee-Pause, die Materialen zur Gestaltung deiner Affirmations-Box sowie eine wfb-Affirmationskarte deiner Wahl.

Together-Angebot – gemeinsam auf Inspirationssuche!

Du willst gemeinsam mit einem vertrauten Menschen ins Genießen, Reflektieren & Gestalten kommen? Dann nutze den Together-Preis: besucht den Workshop gemeinsam und zahlt im Doppelpack nur € 124.-

Anmeldung erforderlich! Anmeldung & Details unter: t.peherstorfer@ein-blick.at | +43 (0) 660 – 5010627

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Referentin: Mag. Tanja Peherstorfer

Dipl. Mentaltrainerin & Illustratorin & Texterin

www.ein-blick.at + worteformenbilder.com


Der Workshop ist Teil der Seminarreihe „Reiselust?“. HIER findest du alle Reiselust-Termine im Überblick.

Workshop – MEIN PROJEKT

  Workshop MEIN PROJEKT – Donnerstag, 13. Juni 2019 

Lasst die Spiele beginnen! Gestalte das Mood-Board für dein Herzensprojekt!

Deine Vision wird nur dann klar, wenn du in dein eigenes Herz schaust. Wer nach außen schaut, träumt; wer nach innen schaut, erwacht.C. G. Jung

Projektsuche – Ich gebe meinem (Herzens)Projekt einen Rahmen!

Tief vergraben sind sie oft diese Herzensprojekte. Zu visionär, zu verrückt, zu zeitintensiv, zu schwierig etc. es gibt viele Gründe, die uns davon abhalten ins Tun zu kommen. Ganz oft lohnt es sich jedoch diese Hürden zu überspringen und einen neugierigen Blick auf das zu werfen, was uns tatsächlich inspiriert. Die Visionsreise, das Moodboard, die Bedürfnisspirale – spielerisch den Sprung in die Selbstverwirklichung wagen.

#inspirationBox

Wir öffnen die #inspiration Toolbox und lassen uns von den 12 Lebensprinzipien + Mentaltraining-Tools + Kreativitätstechniken (Visionboards) inspirieren.

Workshop Inhalte

  • Meine Bedürfnisse – das 4. Lebensprinzip lässt uns gespannt nach innen schauen, das 5. und 6. Lebensprinzip zeigen uns, wie wir das Innen im Außen leben können. Mit den 12 Lebensprinzipien Innenschau & Außenauftritt vereinen.
  • Mein Herzensprojekt – mittels mentaler Trainingsmethoden (Visions-/Fantasiereise) dem Herzensprojekt ein Stück näher kommen.
  • Mein MOOD BOARD – gestalte dein ganz persönliches Mood-/Vision-Board. Zeichnen, gestalten, schreiben … wähle das Gestaltungsformat, das für dich passt!

Dein MOOD BOARD –
dein Herzensprojekt darf in bunten Farben sprechen.


Die Details

WANN: Donnerstag 13. Juni 2019 | 8:30 bis 12:00

WO: Yogaschule sunspirit | Kirchenplatz 1, 4893 Zell a. Moos (Nähe Salzburg / Mondsee)

Deine Investition: € 64.- (inkl. 20% MwSt.)
Die Teilnahmegebühr inkludiert eine süße Kaffee-/Tee-Pause sowie die Utensilien zum Gestalten des Mood-/Vision-Boards.

Together-Angebot – gemeinsam auf Inspirationssuche!

Du willst gemeinsam mit einem vertrauten Menschen ins Genießen, Reflektieren & Gestalten kommen? Dann nutze den Together-Preis: besucht den Workshop gemeinsam und zahlt im Doppelpack nur € 115.-

Anmeldung erforderlich! Anmeldung & Details unter: t.peherstorfer@ein-blick.at | +43 (0) 660 – 5010627

DOWNLOAD SEMINARINFO


Referentin: Mag. Tanja Peherstorfer

Dipl. Mentaltrainerin & Illustratorin & Texterin

www.ein-blick.at + worteformenbilder.com


Der Workshop ist Teil der Seminarreihe „Reiselust?“. HIER findest du alle Reiselust-Termine im Überblick.

Glücksfrühstück – Glück formt unser Gehirn!

Impuls-Vortrag | Glücksfrühstück – 27. April 2019, 8:30

Das Wissen aus Neurobiologie, Glücksforschung und Mentaltraining im Alltag nutzbar machen.

Es gibt viele Momente im beruflichen und privaten Alltag, die uns Glück oder auch Ärger bescheren. Jedes Gedankenspiel hinterlässt in unserem Gehirn Spuren. Je öfter diese Spuren (Gedanken) verfolgt werden, desto breiter und beständiger werden sie. Aus dem Gedankenspiel wird eine persönliche Wahrheit, ein inneres Bild, das unser tägliches Tun beeinflusst.

  • Was passiert in unserem Körper (Gehirn), wenn wir uns wohlfühlen?
  • Warum ist Stress der gefährlichste Gegenspieler unseres Körperglücks?
  • Können wir unser Gehirn trainieren, um Platz für das Glück zu schaffen?

Der Impulsvortrag liefert diesbezüglich Antworten und gibt einen ersten Einblick in das weite Spektrum der Gehirn- und Glücksforschung. Vorgestellt werden einfach anwendbare mentale Trainingsmethoden, die unserem täglichen Gedankenkarussell eine neue Richtung geben.

Zum Glück gibt es Frühstück!

1 Stunde Vortrag – anschließend feines GLÜCKSFRÜHSTÜCK (GlücksKost Frühstücksbuffet)

Deine Investition

€ 44.- | € 25.- Teilnahmegebühr Vortrag + € 19.- Frühstücksbuffet (exkl. Heißgetränke)

Referentin

Mag. Tanja Peherstorfer

Dipl. Mentaltrainerin, Illustratorin
www.ein-blick.at

Anmeldung & Info

Begrenzte Teilnehmerzahl! Anmeldung erforderlich!
t.peherstorfer@ein-blick.at | +43 (0)660 – 5010627 ODER direkt in der GlücksKOST in Mondsee
DOWNLOAD SEMINARINFO

Termin & Ort

Samstag, 27. April 2019 | 8:30 bis ca. 11:00
1 Stunde Vortrag – anschließend feines GLÜCKSFRÜHSTÜCK

GlücksKOST Mondsee, Meinrad-Guggenbichler-Straße 5, 5310 Mondsee

Ich freue mich auf dein Kommen!

Gelesen: „Wie Träume wahr werden“

Neben dem, was schon existiert, und dem, was nicht existiert, […] gibt es auch noch das, was noch nicht existiert, was aber jederzeit Realität werden kann, wenn dafür günstige Bedingungen eingetreten oder geschaffen worden sind.
(G. Hüther)

Die Träume – das noch nicht Existierende! Nicht erfüllte Träume erzeugen in unserem Gehirn Inkohärenz. Sprich ein Ungleichgewicht, das den Energieverbrauch im Gehirn erhöht. Wir spüren intuitiv, dass irgendetwas aus dem Lot ist und versuchen alles zu tun, um wieder ins Gleichgewicht zu finden. Aber tun wir das richtige?

>>Wie Träume wahr werden<< – was verbirgt sich hinter dem Titel des neuen Buches von Gerald Hüther, Sven Ole Müller und Nicole Bauer? Ein Kochbuch für Traumfänger? Eine Anleitung, um wieder Balance ins Köpfchen zu bringen?

Be inspired …

Ich habe schon immer gerne geträumt. Tagträume gehörten als Kind zu meinem täglichen Ritual. Das Erwachsenwerden hat sie weggespült, diese wunderbaren, kurzweiligen Phantasiereisen und hat das erreichbare Ziel anstelle des nebulösen Traums treten lassen.

In meinem letzten Blogbeitrag „Wenn der Traum mit dem Wunsch spazieren geht“ habe ich dir einen ersten Einblick in den lautstarken inneren Dialog zwischen Traum und (scheinbarer) Wirklichkeit gegeben. Anscheinend ein gedanklicher Vorbote, der mir das druckfrische Buch von Gerald Hüther in die Hände gespielt hat.

Schon seit Jahren hefte ich mich an die literarischen Fersen des Hirnforschers Gerald Hüther. Immer wieder begeistert es mich, wie er Menschen mit seinen Worten dazu anregt ums krumme Eck zu denken.

Inspiriert bin ich. An Motivation habe ich gewonnen. Die Freude an meinem Tun ist wieder gewachsen. Das Bewusstsein, dass es, um die eigenen Potentiale entfalten zu können, den gemeinschaftlichen Austausch braucht, hat sich unübersehbar in mein Leben gestellt.

Das Buch und seine vielen Geheimnisse

Das Geheimnis der Potentialentfaltung!
Das Geheimnis des Gelingens!
Das Geheimnis funktionierender Gemeinschaften!

So viele Geheimnisse in einem Buch, das lässt mich nicht lange zögern, es braucht einen neugierigen Blick ins Buch …

Das eben erschienene (September 2018) Buch von Gerald Hüther, Sven Ole Müller und Nicole Bauer hat mich durch die ehrlichen, klaren Worte der Autoren und auch Protagonisten der Buchgeschichte gefesselt und berührt.

Es geht um die Geschichte von Nicole Bauer, Sven Ole Müller und deren Amateurteam, das 2016 völlig überraschend, mit nur elf Monaten Vorbereitungszeit, das Race Across America (RAAM) gewonnen hat. Das RAAM ist nicht irgendein Rennen – 5.000 Kilometer, 50.000 Höhenmeter, 12 US Bundesstaaten und 4 Zeitzonen werden Nonstop durchquert – nicht umsonst wird es als das härteste Radrennen der Welt bezeichnet.

Nein, dieses Buch ist nicht noch eines dieser Motivationsbücher, die den körperlichen und mentalen Kampf von SpitzensportlerInnen beschreiben und uns Normalos dabei ganz schön blass aussehen lassen. Es ist vielmehr die Geschichte einer Gemeinschaft, eines Teams, das sich zusammengefunden hat, um ein gemeinsames Ziel – einen Traum – zu erreichen.

Warum der Erfolg nicht (aus)reicht!

Es ist das Ziel, das unserem Weg eine Richtung vorgibt. Es ist der Wille, der uns den nötigen Antrieb gibt. Es ist der zu erwartende Erfolg, der unsere Motivation aufrechterhält.

Laut Hüther ist es nicht der Erfolg, der uns vorwärts bringt, sondern das Gelingen.

Der Erfolg ist ein Nebeneffekt des Gelingens.
(G. Hüther)

Gelingen, bis jetzt war das für mich ein sehr schwach besetzter Begriff. Hüther führt in diesem Buch jedoch sehr anschaulich in die vier Geheimnisse des Gelingens ein.

Das Gelingen ist ein Ausdruck der Entfaltung eines bis dahin verborgenen, aber in den real existierenden Gegebenheiten bereits angelegtes Potential. Um es Wirklichkeit werden zu lassen, setzen wir unsere vorhandenen und verfügbaren Ressourcen ein.

… so das 4. Geheimnis des Gelingens.

Den Sinn bei Laune halten …

Mit meiner Selbständigkeit erfülle ich mir fast täglich mein großes Sehnen nach (Selbst-)Verwirklichung. Fokussiert versuche ich mein Handwerk als Mentaltrainerin für mich und meine persönliche Zielerreichung zu nutzen. Ziele spezifizieren, messbar machen, motiviert verfolgen, um möglichst bald bzw. oft einen Erfolg verbuchen zu können.

Der Fokus auf den Erfolg verstellt auch mir oft den Blick auf das Gelingen, sprich auf die Entfaltung meiner angelegten Potentiale. Schnell verliert man sich in all dem TUN und merkt gar nicht, dass sich die Begeisterung auf halbem Weg verabschiedet hat, das Gehirn sich schon lange fragend nach dem Sinn umblickt, der sich müde am Wegesrand niedergelassen hat.

JETZT braucht es einen Richtungswechsel! Das Gehirn fasst sich ein Herz, fokussiert den Sinn und lockt ihn mit dem Glückshormon der Vorfreude, um wieder in Bewegung zu kommen. Unser hauseigenes Antriebssystem springt an, die Rädchen laufen wie geschmiert, das Ziel wird motiviert weiterverfolgt.

In einem Bad von Glückshormonen schraubt sich die Begeisterung nach oben und der Weg verankert sich in unserem Gehirn. Sinn aktiviert, Weg beschritten, Lösung gefunden, Ziel erreicht – mit Freude gelernt! Es ist gelungen!

Das Buch inspiriert …

Gelingen – Gemeinschaft – Potentialentfaltung … beim Lesen dieses Buches formen sich viele neue Bilder. Die offenen Einblicke der Co-Autoren in ihre Motivationswelt machen dieses Buch zu einem Lesevergnügen, das den Traum vom Gelingen ganz groß werden lässt. In Augenhöhe mit dem Willen steigt Lust, gemeinsam ins Tun zu kommen.

Sven Ole Müller:  „Entscheidend ist der Weg. Der Weg ist das Leben. Ergebnisse und Erfolge sind nur die logische Konsequenz.“

Nicole Bauer: „Wir haben den Beweis dafür geliefert, dass scheinbar Unmögliches im richtigen Teamgebilde machbar ist, dass es an der Zeit ist, mit unseren Konventionen bei der Auswahl von Menschen zu brechen, und vieles mehr.“

Absolut lesenswert! Absolut inspiriert!
Tanja

Wenn der Traum mit dem Wunsch spazieren geht …

Ein Dialog zwischen zwei Gleichgesinnten, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Traum: Der Applaus verebbt ganz langsam, wohlwollende Blicke nicken mir bestätigend zu. Wortlos, aber mit ehrlicher Begeisterung, gratulieren mir die Augenpaare im Publikum. In Gedanken regnet es Konfetti. Äußerlich verneige ich mich dankend und verlasse leise die Bühne.

Wunsch: Was willst du mit dem pathetischen Geschwafel? Regnet es nun Konfetti oder nicht? Warum stehst du eigentlich auf der Bühne? Bist du Schauspielerin, Sängerin, Kabarettistin oder was soll der Traum von den Brettern, die die Welt bedeuten?

Traum: Du schaffst es immer wieder! Messerscharf zerplatzt du mit deinen Worten meinen Traum.

Wunsch: Oh, unser Sensibelchen! „I have a dream!“ – so verloren wie du von deinen Träumen philosophierst kann das ja nichts werden. Was willst du wirklich? Was motiviert dich?

Traum: Lass mich leben in meiner dunstigen Welt. Es muss nicht immer alles klar, planbar und realistisch sein. Dein Wollen schnürt mir die Luft ab. Ich will träumen!

Wunsch: Hallo Widerspruch: „Dein Wollen schnürt mir die Luft ab. Ich will träumen!“ – was jetzt, willst du oder willst du nicht? Du machst mich wahnsinnig mit deinem losen Geplapper.

Traum: Schon klar Mister „I know what I want!“ – ohne meine Visions-Kraft wärst du nur ein armseliger Zuschauer, der sich durch das banale Wunschprogramm „Schlafen + Essen“ zappt. Vielleicht noch eine Prise „Selbstverwirklichung“ fürs Ego, aber dann ist es auch schon aus mit der großen Wunschkraft. Immer schön am Boden bleiben, das Leben ist ja keine Wunschkonzert! Du scheinst zu vergessen, dass es ich bin, die echte Farbe ins Lebensfernsehen bringt.

Wunsch: Ja, die Farbpaletten in Gedanken mischen, das kannst du gut – da ziehe ich meinen Hut! Aber die Farbe aufs Papier zu bringen und ihr Gestalt zu geben, da braucht’s dann doch wieder mich, das banale Wollen, das messerscharf die farblichen Grenzen zieht.

Traum: Ist ja okay, ich weiß deine Qualitäten zu schätzen. Dein klarer Blick, der meiner Phantasie Form gibt, deine Willenskraft, die mich in Bewegung bringt und deine Motivation, die mich weiter antreibt. Aber erkenne auch meine Stärken! Ich lasse mich nicht vom Tellerrand aufhalten, mutig blicke ich darüber hinaus.

Oder um es mit den Worten von Richard Bach zu sagen:

Was für eine Raupe das Ende der Welt ist, das ist für den Meister ein Schmetterling.

Wunsch: D.h. ich bin die Raupe und du der Schmetterling?

Traum: Nein, wir sind beide beides. Ich sehe den Schmetterling, der in der Raupe noch nicht sichtbar ist. Du siehst die Raupe und willst, mit meinem Bild im Kopf, einen Schmetterling basteln. Wir brauchen beides um ans Ziel zu kommen: meine Schmetterlings-Vision und deine Bastel-Motivation.

Wunsch: Okay, ich hab’s verstanden! Kühl wird’s hier draußen, darf ich mein banales Wunsch-Programm äußern?

Traum: Klar!

Wunsch: Wie sieht’s aus mit Kaffee & Kuchen?

Traum: „I have a dream!“ – Sachertorte mit Schlag 🙂

Traum oder Wunsch?

Im Sternzeichen Fisch geboren, bin ich ganz klar auf der Traum-Seite zuhause. Das Leben hat mich jedoch schnell gelehrt, dass sich der Traum ohne den sportlichen Motivator Wunsch selten aus seinem stillen Kämmerchen wagt. Und so habe ich mich Schritt für Schritt mit dem Wollen angefreundet. Aus einer Zweckfreundschaft ist immer mehr ein wertschätzendes Miteinander geworden. Heute gehen wir regelmäßig gedanklich spazieren und schätzen die Gesellschaft des anderen.

Mit wem gehst du im Leben spazieren?

Gibt es in deinem Leben einen Traum, der dich gedanklich immer wieder begleitet?
Beschäftigt dich ein konkreter Wunsch, der dich nicht ruhen lässt?

Du weißt nicht, ob es sich bei deinem Traum um einen Wunsch handelt, oder bei deinem Wunsch um einen Traum? Dann versuche dein Anliegen in Worte zu fassen. Vervollständige die Sätze:

„Ich träume von …“
„Ich will …“

Du wirst vielleicht feststellen, dass dir der Traum ganz leicht von den Lippen geht. Am Traum hängt keine Verpflichtung. Mit seinem nebulösen Charakter schafft er keine Verbindlichkeiten. Der Wunsch hingegen bekommt durch sein „Ich will“ eine enorme Kraft. Plötzlich steht ein Motiv im Raum und fordert uns auf ins Handeln zu kommen.

Dein Wunsch-/Traum Spiel

Damit Wunsch und Traum sich auf deinem Weg blicken lassen, rate ich dir, mal ganz ohne objektiven Alltagsblick ins Wünschen und Träumen einzusteigen. Als kleine Inspirationshilfe mag dir die Vorlage >>Wunschzettel<< dienen. Die Anleitung dazu:

  • den Wunschzettel doppelseitig ausdrucken
  • die Kärtchen ausschneiden
  • die Kärtchen mit deinen Wünschen und Träumen intuitiv beschriften
  • die Kärtchen mit der ein.blick-Seite nach oben verdeckt auflegen
  • ziehe 2 Karten – lasse dabei dein Gefühl entscheiden

Welche Wünsche oder Träume kommen zum Vorschein?

„Ich träume von …“ – „Ich will …“ – zwei Gegenpole, ein verbindender Weg? Wie groß ist der Traum? Wie kraftvoll ist der Wunsch? Was passiert wenn Traum und Wunsch sich begegnen? Von wo machst du dich auf den Weg – vom Traum oder vom Wunsch?

Das Entscheidende ist ein guter Start; dann kommt alles andere wie von selbst.
(Dan Millman)

Einen traumhaften Start wünsche ich!

Herzlichst, Tanja

P.S.: Du willst dich am Traum-Wunsch-Weg begleiten lassen? Gerne helfe ich dir mit dem ein oder anderen ein.blick weiter …

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Zeit und Punkt. Die ewige Suche nach dem richtigen Timing

Die Kunst als LehrmeisterIn! Warum wir von der Street Fotografie fürs Leben lernen können.

Ganz leise kommt es in Bewegung. Wellenförmig schmiegt es sich an den Rand, bevor die Hitze zu groß wird. Aus den Wellen bilden sich Täler und Berge, aus der Hitze wird eine kochende Glut. Wie wild hüpfen sie auf und ab, nur nicht verkochen!

Sofort besänftigt wird die heiße Brüh – 4 Minuten im wohltemperierten Whirlpool und die Eier sind fertig.

Zeit und Punkt

Ganz genau wissen wir, wann das Frühstücksei das heiße Nass verlassen muss, um uns wohl zu schmecken. 4 Minuten in der kochenden Brüh und es ist perfekt – Zeit und Punkt definiert.

Das war’s dann aber auch schon mit unserer Zeit-Punkt-Präzision. Nirgendwo sonst haben wir das Timing so perfektioniert, wie beim Eierkochen. Andernorts quälen wir uns mit der Zeitpunktsuche. Schieben und schieben ihn hinaus, in der Hoffnung, dass vielleicht doch noch vom anderen Ende der Welt eine HelferIn auftaucht, der oder die uns die Sache regelt.

Nur blöd, wenn da keiner ist, der für uns die Fäden in die Hand nimmt. Chancen bleiben ungenutzt, Konflikte werden nie gelöst, Verborgenes bleibt versteckt, Verschwiegenes wird nie gehört und viel Brodelndes kommt nie zur Ruhe.

Nur blöd, wenn sich dann wie aus dem Nichts die Ungeduld an unsere Seite stellt. Zu viel Zeit ist vergangen, auf den Punkt will sie es jetzt bringen. Die richtigen Worte zu sammeln, dafür bleibt jetzt keine Zeit. Mhmmm – nicht selten verbrennen wir uns mit der Ungeduld die Finger und erst recht die Zunge.

Beeil dich!

„Ich muss mich beeilen!“ nur einer der fünf Antreiber, die uns durchs Leben begleiten. Der Kopf fliegt den Schultern davon, in aerodynamischer Haltung hasten wir durchs Leben. Der Gedanke kaum zu Ende gedacht, schon kommen wir in Bewegung. 1, 2, 3, 4 Sachen schultern wir ohne Problem und auch die fünfte Sache jonglieren wir mit Leichtigkeit.

Obwohl unser „Beeil dich“ sich grundsätzlich keine Chance entgehen lässt, ist er/sie dennoch keine MeisterIn des richtigen Zeitpunkts. Manch bedeutsamer Moment wird ungesehen von der Hektik verschluckt.

Den Moment einfangen

„Man ärgert sich am meisten über jene Bilder, die man nicht gemacht hat.“ – sagt der Fotograf an meiner Seite, Jörg Rusche. Er ist Meister darin, den richtigen Moment einzufangen. Oft recht alltäglich ist die Szenerie, die er aufs digitale Fotopapier bannt und dennoch haftet ihr etwas ganz Besonderes an. Denn sie existiert nur für einen Sekunden-Klick, um dann kaum gesehen in der Vergangenheit zu verschwinden.

Fotografie statt Mentaltraining

Durch und durch Mentaltrainerin gebe ich an dieser Stelle gerne meine Coaching-Weisheiten zum Besten. Nicht so dieser Tage! Heute darf mal die Kunst, im Speziellen die Street-Fotografie, unsere LehrmeisterIn sein. Wie können wir von dieser Profession das richtige Timing lernen?

Das kleine Regelwerk der Street-Fotografie

1.) Du musst schon da sein!

Die Street Fotografie: Um den richtigen Moment einzufangen, musst du schon da sein bevor „es“ passiert. Mit einem ersten Bild im Kopf bringt sich der/die FotografIn in Position, beobachtet die Szenerie und feilt geduldig an dem inneren Bild.

Das Leben: Dem richtigen Timing kann man nicht nachhetzen. Um den Zeitpunkt zu nutzen, müssen wir schon dort angekommen sein, im Moment, im Augenblick, wo wir die Chance mit aller Ruhe ergreifen können. Physisch und mental bringen wir uns im „Jetzt“ in Position und entwickeln ein Gespür für den „richtigen“ Augenblick.

2.) Folge deiner Intuition!

Die Street Fotografie: Das Bild im Kopf ist die eine Sache, die Realität die andere. Sich ganz einzulassen auf den Moment, ohne das innere Bild aus den Augen zu verlieren, ist jetzt die Kunst. Es ist die Intuition, die letztendlich entscheidet, wann der Auslöser gedrückt wird.

Das Leben: Wir haben meist ein ganz klares Bild im Kopf, wohin die Reise gehen soll. Die Gunst der Stunde zu nutzen, erfordert nicht selten eben dieses Bild loszulassen. Eine Tür geht zu, eine andere auf – jetzt kommt es auf die Intuition an, wann wir welchen Schritt setzen.

3.) Gib dem Zufall Raum!

Die Street Fotografie: In dieser Art von Fotografie wird nichts konstruiert, um die Szenerie zu verschönern. Menschen, Bewegungen, Architektur, Licht, Schatten … Elemente, die einfach da sind. Der Zufall mixt uns ein ganz spezielles Bild. Es liegt an der FotografIn, ob sie dieses zufällige („schöne“) Bild sehen kann oder nicht.

Das Leben: Um dem richtigen Timing den passenden Rahmen zu geben, konstruieren wir uns Welten, die uns die nötige Sicherheit zum Handeln geben. Der nüchterne Besprechungsraum für die ernsten Themen, das romantische Candle-Light-Dinner für den Heiratsantrag, die gemütliche Kaffeehausatmosphäre für das freundschaftliche Feedback-Gespräch … der Rahmen macht aber nicht immer das richtige Timing! Manchmal werden wir durch Zufall mit Menschen oder Situationen konfrontiert, die uns so manch neue Tür öffnen können, wenn wir wollen. Es liegt an uns, ob wir die Chance sehen und den zufälligen Moment ergreifen.

Die Kunst als LehrmeisterIn

Die Kunst ist ganz oft LehrmeisterIn. Sei es das geschriebene Wort, der illustrierte Text oder eben die Fotografie.

Mit dem Handy ist der Fotoapparat immer mit dabei. Vielleicht gönnst du dir beim nächsten Schnappschuss die Zeit, tauchst bewusst in den Moment ein, um dann Intuition und Zufall das Zepter zu überlassen.

(c) Bildmaterial: Jörg Rusche

Großes Danke an Jörg Rusche für den inspirierenden Austausch zum Thema Street Fotografie und seine wunderbaren Bilder!

Catch the moment!
Tanja Maria

Text: (c) Tanja Maria Peherstorfer
Bildmaterial: (c) Jörg Rusche

Gehirn auf Urlaub! Selbstgespräche unerwünscht!

Richtig großzügig sind wir alle damit ausgestattet worden, ohne Einschränkung wurde diese Gabe beim Eintritt ins Erwachsenen-Leben verteilt: das unendliche Selbstgespräch, die gedankliche Dauerschleife, der redegewandte Einflüsterer oder wie auch immer wir diese konsequent präsente Stimme im Kopf nennen wollen.

Flieg hoch! Am liebsten würden wir diesen lästigen Dauergast zum Mond schießen. An schlechten Tagen rauscht er mit bis zu 60.000 störenden Gedanken durch unseren Geist. Kaum zu bremsen, hinterlässt er untrügliche (emotionale) Spuren in unserem Gehirn.

Kopf-Kino

Dabei hat genau diese Funktionalität des Gehirns, sich Dinge bis ins letzte Detail vorstellen zu können, sie emotional zu besetzen, um sie dann auch körperlich spürbar zu machen, enorme Vorteile.

So können wir unsere Gedanken unbeschwert auf Urlaub schicken, während wir körperlich am Weg zur Arbeit sind:

die Zehen vergraben sich im heißen Sand, der Blick verliert sich am Horizont, die Wellen flüstern dem Ohr das Gefühl der Weite zu, die sanfte, salzige Brise lässt die Gedanken im Meer versinken …

Lassen wir uns mit allen Sinnen auf dieses Kopf-Kino ein, hat unser Gehirn kaum eine Chance zu entkommen. Hormonvoll schüttet es all sein Glück in uns aus und zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht – ganz unvorbereitet, im überfüllten Bus, am Weg zur Arbeit … lächeln wir plötzlich.

Kopf-Kino – statt dem Alltagsdrama läuft heute die Urlaubs-Schnulze.

Das Alltagsdrama kontrollieren

An Zukunftsängsten und Alltagssorgen leiden vor allem Menschen, die eine Fülle an angstbesetzten inneren Bildern abgespeichert haben.

Wenn wir einmal begonnen haben, die Welt durch eine dunkle Brille zu sehen, ist das Gehirn versucht, diese negative Stimmung aufrechtzuerhalten: Es wählt die Reize aus, die zur Gefühlslage passen.Stefan Klein

Und so schaukelt sich das Alltags- bzw. Angst-Drama langsam aber beständig auf. Die Gedankenfetzen der Angst oder Überforderung formen sich zu einem großen, mächtigen Angst-Bild, einer inneren Wahrheit, die sich im Außen nur bestätigen kann.

Um diesen manifestierten Bildern die Kraft zu nehmen, braucht es Kontrolle. Die Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften haben eine Möglichkeit entdeckt, wie die Vorstellungskraft des Gehirns dazu genutzt werden kann, negativ behaftete Erinnerung zu destabilisieren.

Control it!

Es geht um das unliebsame Wort der Kontrolle. Wir machen uns mehrmals täglich ein Bild der Zukunft oder auch Vergangenheit. Zusammengesetzt aus bruchstückhaften Erinnerungen formt es sich ganz ungeniert, ohne auch nur einen klärenden Blick auf die Realität zu werfen. Schwer geht es mir als Tagträumerin über die Lippen, ABER „das Gehirn/der Geist braucht Kontrolle!“.

Lernen wir die eigene Aufmerksamkeit dahingehend zu trainieren, dass wir ganz bewusst einzelne Elemente einer angstbesetzten Zukunftsvision unterdrücken, verliert diese Schritt für Schritt ihre eigentliche Kraft. (vgl. Psychologie Heute 10/2017 S.42)

So wie sich die Urlaubs-Vision durch emotionsgeladene Einzelheiten, wie den warmen Sand zwischen den Zehen, nährt, so lebt auch das Alltags-Drama von einer detailreichen gedanklichen Ausschmückung. Schaffen wir es jedoch unsere Vorstellungskraft zu kontrollieren, ermöglicht uns das, unseren Ängsten einen beschränkenden Rahmen aufzuerlegen.

Jetzt-Zeit vs. Grübel-Zeit

Menschen, die von einer Angst-Störung betroffen sind, mag dieser Vorschlag überfordern. Manchmal braucht es ungewöhnliche Methoden, um unerwünschte Gewohnheiten abzulegen.

Dr. Eni Becker (Prof. Klinische Psychologie) schlägt vor, sich die >>Gedanken-Zeit<< genau einzuteilen. Was nichts anderes heißt, als das es klar definierte Zeiträume für Grübel-Gedanken als auch Gedanken-Pausen gibt. Der/Die Betroffene vereinbart mit sich selbst ein Codewort – „Freiheit“, „Schnecke“, „Purzelbaum“- ungewöhnliche Begriffe sind erlaubt. Wird das Codewort ausgesprochen, verschreibt man sich damit eine sogenannte Grübel-Pause, sprich einen Zeitraum in dem man sich ganz bewusst und ausschließlich auf das Hier und Jetzt konzentriert. Gleichzeitig definiert man einen zweiten klar beschränkten Zeitraum (z.B. eine halbe Stunde), in dem man sich wieder in den Sorgen verlieren darf. (vgl. Psychologie Heute 10/2017 S.43)

Für Menschen, die sich täglich in sorgenvolle Gedanken vertiefen, soll dies eine Möglichkeit sein, ein bisschen Kontrolle über den Steuerknopf ihres Gedankenkarussells zu gewinnen.

Runter vom Gleis, rein in den Urlaubszug!

Nicht selten habe ich das Gefühl, als hätte mein Gedankenzug den völlig falschen Weg eingeschlagen. Gefangen auf den Gleisen ist kein Richtungswechsel möglich. So rufe ich dem Schaffner mein Codewort „Fl…..“ zu, langsam kommt der Zug zum Stehen und die Notausgänge öffnen sich widerwillig.

Aussteigen – pausieren – umsteigen – ich schicke meine Gedanken auf Urlaub!

(c) worte formen bilder

Wohin geht deine (Gedanken-)Reise?

Welche Bilder braucht dein Gehirn, um entspannt zur Ruhe zu kommen?

Sonne, Meer, Berge, Seen, …?

Welche Impressionen braucht dein Körper, um ins Urlaubs-Glück eintauchen zu können?

Hitze, Wind, frische Bergluft, Meeresrauschen …

… gestalte dir dein eigenes entspanntes inneres Urlaubsbild und tauche gedankenvoll + gefühlvoll ein!

Urlaubsreif ;-), Tanja Maria

Shape it! Zeit für Gefühlsgymnastik!

 WO SITZT DER GEIST? IM KOPF …??? 
Das Bild vom Geist als Steuermann im Gehirn ist Schnee von gestern

Die Wissenschaft vermittelt uns mittlerweile ein völlig neues Bild vom Wirkungsraum des Geistes. Sie zeigt auf, dass Kommunikation nicht nur ein Dialog zwischen Geist und Gehirn ist, vielmehr findet sie unentwegt im gesamten Körper statt. Ganz und gar reiselustig vagabundiert der Geist dabei durch den Körper und zeigt sich in allen Zellen, vom Gehirn bis hin zum kleinen Zeh.

Körper- und geistvolle Erinnerungen

Wenn wir bis jetzt geglaubt haben, dass Erinnerungen nichts anderes als elektrische oder chemische Spuren sind, die sich ins Gehirn gegraben haben, liegen wir auch damit falsch. Denn so wie sich der Geist im ganzen Körper breit macht, sehen auch die Erinnerungen den Körper als ihr großes Spielfeld.

So verankern sie sich nur allzu bereitwillig in einem verspannten Nacken, im Fall von negativen Erfahrungen, oder zeigen sich in Form einer erfrischenden Gänsehaut, wenn wir gedanklich in die „positive Vergangenheit“ reisen.

Das Körpergedächtnis

Die Traumforschung hat nachgewiesen, dass sich Träumer dann am besten an die Bildergeschichten der Nacht erinnern, wenn sie genau die Körperstellung einnehmen, in der sie ihren Traum erlebten – ein kleines, ganz praktisches Indiz für die Realität der Körpererinnerung.

(Joachim Faulstich)

Unterschiedlichste (psycho)therapeutische Verfahren machen sich dieses Wissen vom Körpergedächtnis schon lange zu nutze. So lässt sich der teils blockierende Verstand umgehen, indem man über den Körper auf vergangene Erfahrungen zugreift. So wird manche(r) schon die Erfahrung gemacht haben, dass eine einfache Berührung eine Flut an Gefühlen auslösen kann, die Erinnerungen, sprich (innere) Bilder, zum Vorschein bringt, die ach so tief vergraben waren.

 GEFÜHLE SIND UNSER WERTVOLLSTER ERINNERUNGS-ANKER, SOWOHL ZUM SPEICHERN VON ERLEBTEM ALS AUCH ZUM ABRUFEN VON VERGANGENEM. 

Zum Glück braucht es den Körper – starte JETZT den Selbstversuch!

Wie sehr wir den Körper zum Gefühlserleben brauchen, lässt sich durch einen einfachen Selbstversuch zeigen:

Selbstversuch 1: Ziehe die Schultern bis zu den Ohren, verschränke die Arme vor der Brust und beiße die Zähne zusammen. Nun versuche ein Gefühl der Leichtigkeit hervorzubringen.

Selbstversuch 2: Schnapp dir einen Bleistift und klemme ihn zwischen deine Zähne. Deine Gesichtsmuskeln werden damit „gezwungen“ sich zu einem sogenannten „Duchenne-Lächeln“ zu formen. Die Mundwinkel wandern nach oben und die Augenwinkel verziehen sich zu wunderbaren Lachfältchen. Versuche nun ein Gefühl der Freude oder auch Leichtigkeit entstehen zu lassen.

Lächeln macht glücklich! – eine einfachere Form der Aktivierung unseres Körpergedächtnisses gibt es wahrscheinlich nicht.

… Wohlbefinden entsteht erst dann, wenn das Gehirn die richtigen Signale von Herz, Haut, Muskeln empfängt und deutet. Ohne unseren Körper wären wir zum Glücklichsein außerstande.

(Stefan Klein)

Gefühls-Gymnastik

Um es auf den Punkt zu bringen: Körper braucht Glücksgefühle – Glücksgefühle brauchen den Körper. Ein einmaliges Lauferlebnis qualifiziert uns noch nicht für einen Marathon, ein simples „Bleistift-Lächeln“ wird wahrscheinlich nicht reichen, um uns dauerhaft aus der Reserve zu locken.

Wollen wir einen beweglichen Körper, sind wir bereit ihn regelmäßig zu trainieren. Wollen wir einen aufmerksamen, fokussierten Geist, der die wertvollen Seiten des Lebens im Blick hat, fehlt uns jedoch jeglicher (Trainings-)Plan.

Daher ist es an der Zeit für einen Trainingsplan in Sachen Gefühls-Gymnastik! Ich bin ein Freund der einfachen Dinge, daher darf ich dir folgende Trainings-Empfehlung geben:

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Mindestens 1 x täglich „Lächeln“ + mindestens 1 x täglich „Hand aufs Herz“ + mindestens 1 x täglich „achtsamen Worte“.

Lächeln

Das Bleistift-Lächeln kennst du bereits. Diese Übung kannst du natürlich in alle Richtungen ausdehnen. So darf das äußere Lächeln mit dem inneren verschmelzen und sich im Herzen breit machen.

Hand aufs Herz

Diese Übung machst du am besten morgens. Nach dem Läuten des Weckers wandert ganz automatisch die Hand auf deinen Brustbereich. Ganz bewusst versuchst du deinen inneren Takt zu erspüren. Schenke dir mit der Hand auf deinem Herzen schon morgens ein Stück Geborgenheit, Selbstliebe, Leichtigkeit etc. – was immer du gerade brauchst.

Wenn du diese einfache Körperübung mit einem positiven Gedanken verbindest, setzt du dir damit einen wertvollen Körperanker. Ein Anker, den du durch die Bewegung „Hand aufs Herz“ jederzeit aktivieren kannst, vor allem in Situationen in denen man ein Stück Leichtigkeit gut gebrauchen könnte.

Achtsame Worte

… können ein positiver Spruch (Affirmation), dein Lieblingsgedicht oder ein berührender Text sein. Worte, die dich einladen deine Gedanken in eine positive, leichte oder auch beruhigende Richtung zu lenken. So wie der Geist durch den gesamten Körper vagabundiert, dürfen auch die Worte auf Reisen gehen. Vom Kopf bis zu den Zehen, das (Wort)Gefühl darf sich gerne breit machen.

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Diese drei Übungen kosten dir wahrscheinlich nicht mehr als 5-10 Minuten deiner Zeit – Hand aufs Herz – wirst du es probieren?

Herzvoll, Tanja Maria

Sprache als Weg zur emotionalen Gesundheit?

Wie eine Seifenblase, die von Mund geblasen ihre Form dem Atem folgen lässt, so formen sich die Worte, gefüllt mit einem Luftzug voller Gedanken. Sonnenkraft, Frühlingspracht, Blätterwald, befreit atmend, kühles Nass, … Schritt für Schritt füllen wir die Seifenblase der Erinnerung mit unseren Worten.

Die Worte, woher kommen sie? Aus unserem rationalen Denken? Gesteuert durch unseren klaren Verstand beschreiben sie die Erinnerung an vergangene Frühlingstage? Oder stammen die Worte aus unserem tiefsten Gefühls-Dschungel, wo sie angetrieben von der Leichtigkeit von Moment zu Moment springen?

Unsere Worte – unsere inneren Bilderwelten

Sehen wir von manch fachlichen Begrifflichkeiten ab, entspringen die von uns gewählten Worte meist einer sehr individuellen inneren Bilderwelt. Eine Welt, geformt durch Erfahrungen, Begegnungen, Überzeugungen etc., die selbstverständlich und dennoch unbewusst bestimmt, was wir wie wahrnehmen. Als innerer Zensor sorgt sie dafür, dass nur jene Impulse unseren Wahrnehmungsfilter durchdringen, die unserer inneren Erfahrungswelt entsprechen. Deckt sich das Außen mit dem Innen, graben wir unsere gelernten Wortmuster aus und benennen den äußeren Impuls.

Die inneren Bilder hören …

Sind wir aufmerksame Zuhörer können wir aus der Antwort unseres Gegenübers oft wertvolle Einblicke in dessen innere Bilderwelten erlangen. Scheinbar sachlich werden Situationen beschrieben, jedoch durch die Wahl der Worte entsteht ein Bild, das ein ganz persönliches ist.

Sprache als Weg zur emotionalen Gesundheit?

Meine Freude an der Wort-Vielfalt teile ich anscheinend mit der Psychologie Professorin Lisa Feldman Barrett. Sie vertritt eine spannende These, die besagt, dass sich emotionale Gesundheit durch das Lernen neuer Wörter erreichen lässt. Wie genau kann das funktionieren? Feldman Barrett:

[…] je feiner das Vokabular eines Menschen ist, desto genauer kann das Gehirn Budget und Bedürfnisse des Körpers abgleichen. Man sollte sich beispielsweise nicht mit dem Begriff „glücklich“ zufrieden geben, sondern nach spezifischeren Wörtern wie „ekstatisch“, „glückselig“ oder „inspiriert“ suchen. Man braucht sich auch nicht auf seine Muttersprache beschränken. Man kann eine andere Sprache wählen und nach Konzepten suchen, für die die eigene Sprache keine Wörter kennt, wie die niederländische Emotion der Zusammengehörigkeit, gezellig […]

(Lisa Feldmann Barrett, Psychologie Heute, März 2018)

Bewusst Gefühle konstruieren

Wir sind aktive Konstrukteure unserer Gefühle, so Lisa Feldmann Barrett. Wir sind keine passiven Empfänger von äußeren Impulsen, die dann zu innerem Gefühlschaos führen. Vielmehr interpretiert das Gehirn auf Basis von Vorerfahrungen (inneren Bildern) den wahrgenommenen sensorischen Impuls von außen oder auch aus dem Körperinnern und ordnet ihm eine Emotion zu.

Wollen wir nicht Passagier unserer emotionalen Welt sein, geht es in einem ersten herausfordernden Schritt darum, unsere inneren Bilderwelten zu verstehen, um sie dann gemäß unseren Wünschen zu gestalten. Das gesprochene Wort folgt dem gedachten Gedanken, der dem geformten inneren Bild entspringt. Die Ohren zu spitzen und den eigenen Worten Gehör zu schenken mag ein erster Schritt sein. Bringen wir die Worte ohne verschönernde Schnörkel, z.B. in Form von Morgenseiten*, zu Papier, gelingt es uns vielleicht das ein oder andere innere Bild sichtbar zu machen.

Worte formen Bilder

(c) worte formen bilder

Glückselig … macht sich die (Wort-)Vielfalt am Notenblatt des Lebens breit.

Worte zu finden die berühren, ist meine große Leidenschaft. Damit sie nicht nur den Verstand sondern auch das Herz erreichen, forme ich Bilder, die die Worte unterstreichen und dennoch wortlos ihre Wirkung zeigen.

Wort für Wort, Gedanke für Gedanke, Emotion für Emotion füllt sich das Notenblatt. Sichtbar wird unsere ganz individuelle Melodie, unser ganz persönlicher Takt. So wie sich unser Herzschlag gerne in seiner gesamten Rhythmus-Vielfalt zeigt, so braucht auch das Leben ab und an einen Taktwechsel. Als Wort- & Bild-Gestalterin gefällt mir Feldmann Barretts These, dass Wort-Vielfalt Emotions-Vielfalt erzeugt.

Welche Worte, Gedanken und Emotionen formen das Notenblatt deines Lebens?

 Hartelijk (herzlich), Tanja Maria

*Morgenseiten sind aus dem Bereich der kreativen Schreibtechnik bekannt. Die Methode ist sehr einfach und dennoch unglaublich wirkungsvoll:

  1. Definiere den Schreib-Umfang – z.B. 2 A4-Seiten.
  2. Lege die Regelmäßigkeit und Dauer fest – z.B. täglich nach dem Frühstück, 3 Wochen lang.
  3. Beginne zu schreiben, ohne Zweck, Ziel oder Absicht. Der Stift berührt das Papier ohne zu pausieren – die gesamten 2 A4-Seiten lang.

Die Morgenseiten bringen uns wirklich auf die andere Seite: die andere Seite unserer Angst, unserer Negativität, unserer Launen. Und, was am Wichtigsten ist, mit ihrer Hilfe lassen wir den inneren Zensor hinter uns.

(Julia Cameron)

Weihnachten ins Bild gerückt!

24-mal das Glück einladen

Als Illustratorin kommt man ganz schön unter Zugzwang, wenn man kein weihnachtliches Sujet auf den Markt bringt. Aber, ich bleibe meiner Strategie treu: NO CHRISTMAS STRESS

Ganz kalt lässt mich der Weihnachtstrubel dennoch nicht. So oute ich mich hier & jetzt als echter Weihnachtskalender-Freak. 24 Türchen, 24 versteckte Geschenke, 24 Tage an denen wir uns täglich einen Genuss-Moment schenken.

Ja – das ist genau nach meinem Geschmack – 24-mal das Glück einladen! Ganz in Mentaltrainerin-Manier missbrauche ich dieses Ritual natürlich gleich zu meinem (und natürlich deinem) Zwecke.

24-mal in unsere inneren Bilderwelten eintauchen

Unser Gehirn profitiert ganz ordentlich, wenn wir es über einen Zeitraum von mindestens 21 Tagen täglich mit positiven Bildern versorgen. Positive Bilder, im Sinne von einfachen Sätzen (Affirmationen) oder tatsächlich in Form von äußeren Bildern (Illustrationen), die so manch inneres Bild überschreiben.

Als Mentaltrainerin und täglich Übende weiß ich um die Kraft dieser inneren Bilder! Fest verankert in unserem Gehirn in Form von neuronalen Mustern, können uns die „falschen“ Bilder das Leben wahrlich schwer machen. Und so greife ich liebend gerne zu Stift und Papier und zeichne mir meine eigenen Bilder, wohl wissend, welche Kraft sie entfalten, wenn ich sie wirklich täglich in mein Leben integriere.

we love handmade

Ganz im Sinne der bastelfreudigsten Zeit des Jahres, darf jetzt zu Stift, Papier und Schere (Cutter) gegriffen werden. Gestalte dir deine 24 achtsamen Genuss Momente!

Hier eine kleine Hilfestellung:
  1. Welches (neue) Bild möchtest du in dein Leben integrieren? Leichtigkeit, Sicherheit, Verankerung, Selbstwert, Mut …. – wähle das für dich passende Thema.
  2. Lass dir rund um das Thema deiner Wahl einen oder mehrere positive Sprüche (Affirmationen) einfallen – z.B. Stabilität: „Ich achte auf meine Wurzeln!“
  3. Du kannst die positiven Sprüche um Bilder, Songtexte, Gedichte etc. ergänzen. Was dir wichtig erscheint soll Platz haben! 24 Impulse sollen es letztendlich sein.
  4. Natürlich unterstütze ich dich, wo ich nur kann. Daher habe ich eine kleine Vorlage für deinen herzvollen WEIHNACHTSKALENDER gebastelt: hier downloaden, ausdrucken und los geht’s!

Die ein.blick Kalendervorlage besteht aus 3 Seiten:

  1. Seite 1: Deckblatt Kalender – hier musst du zum Cutter greifen und die Türchen jeweils an 3 Seiten einschneiden. Nicht abschrecken lassen, wenn du ein nicht zu dickes Papier verwendest, geht es recht schnell.
  2. Seite 2: Ich habe das Thema Leichtigkeit für mich gewählt und meinen Kalender damit befüllt. Passt das Thema auch für dich, dann ist die Arbeit somit getan.
  3. Seite 3: Diese leere Vorlage bietet dir die Möglichkeit zum Thema deiner Wahl 24 Impulse zu notieren, die dich im Advent begleiten dürfen.

Deckblatt und Inhaltsblatt einfach so genau wie möglich aufeinander kleben und schon ist der Kalender fertig. Natürlich kann er dann nach Belieben mit allerhand Weihnachtsspecials verziert werden, ganz wie es gefällt. So sieht mein „leichtes“ schlichtes Endergebnis aus …

Ob alleine oder gemeinsam mit deiner Familie, ich wünsche dir viel Freude beim Gestalten! Schenke dir die Zeit an diesem ersten winterlich weißen Advent-Wochenende!

Eine wunderschöne Adventzeit!
Tanja Maria

P.S.: Ich bin neugierig! Daher würde ich mich riesig über ein Foto von deinem Weihnachtskalender freuen. Gerne an office@worteformenbilder.com – DANKE!