Spieglein, Spieglein … wohin geht die Reise?

So herrlich satte Regentage haben schon auch ihre guten Seiten. Mit kühlem Kopf sieht man der Welt beim Gießen zu. So wie äußerlich alles fließt, kommt auch innerlich so einiges in Bewegung. Ich gestehe, nicht immer tun sich rauschende Bäche auf, aber so manch Ideen-Rinnsal formt sich doch. Meist steuerlos tummelt sich darin das ein oder andere Gedankenschiff, beladen mit allerlei Ballast:

WO STEHE ICH?
WO WILL ICH HIN?
WELCHEN WEG SCHLAGE ICH EIN?

Wie immer ist es der Griff zu Feder und Papier, der mir hilft frische Fahrt aufzunehmen. Keine ToDo-Listen, Ziel-Formulierungen oder Maßnahmen-Pläne sollen sich jetzt formen. Ich will einfach nur in Bewegung kommen.

Nimm Platz … JETZT

Papier ist geduldig und dennoch braucht es einen Rahmen. Mein Rahmen sind mehr und mehr die Bilder. So kommt beim Gedanken – WO STEHE ICH? – sofort das Bild einer gemütlichen Parkbank, auf der ich mich bequem niederlasse. Die Zeit will ich mir nehmen, um mit dem Jausenbrot auf den Knien und dem Apfel in der Hand genussvoll zu sinnieren und dem JETZT großzügig einen Platz neben mir anzubieten.

(c) worte formen bilder

Denn wenn der Bauch mit dem gelassenen Jetzt ganz voll ist, wandert es sich gleich viel kraftvoller. Auf den Weg will ich mich machen, aber WO WILL ICH HIN?

Spieglein, Spieglein … am Weg

Es braucht einen Blick in den Spiegel! – Ganz aufmerksam und gesättigt vom stabilisierenden Jetzt, ist es an der Zeit einen Blick in den 1-Jahres-Spiegel zu wagen. Nicht das Hier & Heute erscheint im Spiegel, die Bilder sind weder klar noch eindeutig, vielmehr verschwommen ziehen sie am inneren Auge vorbei.

Es braucht ein kurzes aber bestimmtes Zwinkern, à la „Bezaubernde Jeannie“, um mit klarem Blick in die Zukunft zu steigen. So stehe ich dann in meinem Zukunftsbild, blicke mich um, tauche ein und nehme mit allen Sinnen wahr, was um mich entsteht. Ein Gedankenschiff legt an, reihenweise steigen die Wunsch-Bilder aus und suchen sich den Weg zu mir.

(c) worte formen bilder

Es ist ein kurzes Zwinkern, das mich wieder ins Hier & Jetzt zurückholt. Mit dem Bild im Herzen weiß ich, welchen Weg ich einschlagen darf.

Dream it! Do it!

Jetzt geht es ums TUN. Jetzt geht es ums Planen.

WELCHE STOLPERSTEINE LIEGEN NOCH AUF MEINEM WEG?

Kann ich sie alleine überspringen? – oder brauche ich eine helfende Hand, die mich begleitet? Freundliche Helferlein, die mir ab und an den Rucksack tragen, die dafür sorgen, dass er genug Proviant enthält und die gut Acht geben, dass kein nutzloser Ballast in den Tiefen des Rucksacks verschimmelt.

WELCHE HELFERLEIN (RESSOURCEN) STEHEN MIR ZU SEITE?

Alles wichtige Fragen, die ich mir beantworte bevor ich mich gut gesättigt und begleitet auf den Weg mache.

Wohin führt dich dein Weg? Kennst du dein 1-Jahres-Spiegel-Bild?

(c) worte formen bilder

Gerne schicke ich dir die Vorlage für dein Zielbild kostenlos zu…