21.12 – 2 + 1 Gründe …

… to celebrate the light

21. Dezember – Wintersonnenwende – für all jene, die dieses Fest normalerweise nicht feiern – 2 + 1 Gründe es heuer doch zu tun!

Nur noch wenige Tage bis zum kürzesten Tag und der längsten Nacht. Mir scheint’s als hätte sich mein Körper in den Windschatten der Sonne gehängt. Obwohl die Tage nur so vorbeirasen, ich kann das Tempo nicht halten. Im Gegenteil, mit jedem Tag an dem die Sonne wieder ein Stück tiefer wandert habe ich das Gefühl ein Stück langsamer zu werden.

>>Gut so!<< würde die Natur sagen. Es ist jetzt die stillste und ruhigste Zeit des Jahres. Das wenige Licht motiviert weder Blume noch Baum über sich hinaus zu wachsen.

>>Tempo aufnehmen!<< sagt der Mensch. Es ist jetzt die Zeit des Konsums und der sich aneinanderreihenden Weihnachtsfeiern. Alles was die letzten 11,5 Monate noch nicht erledigt wurde, landet jetzt noch einmal auf deinem Schreibtisch. You have to do it! – man will ja die Altlasten nicht auf sich lasten lassen.

Pause – Tempo rausnehmen, Licht einladen …

Da die Natur nun doch schon so viele Jahre am Buckel hat, ist es nicht abwegig ihrem Rat zu folgen. Ruhe genießen, Kraft sammeln, das wenige äußere Licht wird durch eine innere Quelle kompensiert.

Manchmal braucht es einen äußeren Impuls, um diese innere Energiequelle wieder zu stärken. Darum laden wir an diesen so kurzen Tagen das Kerzenlicht ein uns den Tag etwas zu erhellen. Es muss nicht erst dunkel werden, um dir Licht zu schenken. Genau jetzt ist der richtige Moment, um das Tempo rauszunehmen und dir (gedanklich) ein paar Kerzen anzuzünden.

So richtig hell soll es innerlich werden.

So richtig ruhig darf es innerlich sein.

21. Dezember – 2 + 1 Gründe diesen Tag zu feiern

1. Weil es wieder hell wird

„Es wird scho glei dumpa …“ ist bald Schnee von gestern! In der Nacht vom 21. Dezember wird das Licht astronomisch gesehen geboren. Ab jetzt wandert die Sonne bis 21. Juni (Sommer-Sonnenwende) zu ihrem höchsten Punkt. Die Tage werden ab 21. Dezember somit Schritt für Schritt länger – wenn das kein Grund zum Feiern ist!

2. weil wir wieder in unseren Rhythmus finden

In der Vorweihnachtszeit herrscht ein anderer Rhythmus: Weihnachtsgeschenke, Weihnachtsfeier, Adventkranz, Weihnachtsmarkt, Weihnachtspost … die vielen Verpflichtungen und Erwartungen an das bevorstehende Fest bringen uns aus unserem Takt.

Lasst uns den 21. Dezember als Stichtag für die Weihnachtspause ausrufen! Was vor 21.12 noch nicht erledigt wurde, darf bis ins neue Jahr ruhen. Erstelle für 21. Dezember einen Kalendereintrag mit dem Thema: „Weihnachtspause – mein Rhythmus, mein Takt, mein Tempo“ und nimm diesen Eintrag als Anlass die Tage bis Weihnachten einen Tick ruhiger und entspannter zu gestalten.

3. weil es einfach schön ist

Du brauchst keine Räucher-ExpertIn sein oder ein tiefes Wissen über die Jahreskreis-Feste haben, um den 21. Dezember gebührend zu feiern. Du musst dir keine speziellen Räuchermischungen, Kerzen, Räucherstäbchen oder dergleichen kaufen, um die Kraft des 21. Dezembers für dich zu nutzen.

Es ist völlig ausreichend diesen Tag bewusst wahrzunehmen und auf deine spezielle Art und Weise zu feiern. Zu wissen, dass genau an diesem Tag viele Menschen das Licht wieder in ihr Leben einladen ist einfach schön!

Was nehme ich mit? Was lasse ich dort?

Egal ob du am 21. Dezember ein Sonnwend-Feuer entfachst oder dir nur eine Kerze anzündest, nimm dir an diesem Tag ein paar Minuten Zeit und nutze die äußere „Erhellung“, um zu innerer Klarheit zu kommen.

Der Weg – von außen nach innen, von innen nach außen

Sich auf den Weg machen, das Alte gebührend verabschieden und das Neue freundlich begrüßen – hier eine kleine Wegbeschreibung für dich:

  1. Durchwandere die Spirale gedanklich von außen nach innen und verabschiede dich von jenen Dingen, die du im alten Jahr belassen möchtest.
  2. Durchwandere die Spirale gedanklich von innen nach außen und notiere in dieser Vorlage jene Themen, die dich ins neue Jahr begleiten dürfen.

Wie auch immer du den 21.12 gestaltest, es soll dir Freude machen und dir ein Stück Ruhe bringen.

Herzlichst, Tanja Maria